Leichtbau im Automobil

Forschung präsentiert sich auf der IAA

Leichtbau, Funktionsintegration, Produktionseffizienz, Simulation sind die Themen, die die Kunststoffforschung zum Automobilbau bestimmen. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen präsentiert diese Themen erstmals auf der 66. Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September 2015 in Frankfurt am Main.

Composite-Bauteile bilden eines der Hauptthemen im Automobilbau (Bild: Tema/IKV)

Unter dem Motto „Mobilität verbindet“ organisiert das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein Westfalen, in Zusammenarbeit mit dem Autocluster NRW den NRW-Gemeinschaftsstand. zur IAA. Das IKV will dort neue Entwicklungen und Forschungsergebnisse mit Fokus auf automobilen Anwendungen zeigen. Kunststoffe sind dank ihres Eigenschaftsspektrums ein fest etablierter Problemlöser im Automobil. Und sie bieten ein unvermindert hohes Innovationspotenzial. Schwerpunkte des IKV-Auftritts sind die Themen:

  • Neue Prozesse zur Großserientauglichkeit faserverstärkter Kunststoffbauteile (FVK) am Beispiel der Fertigung einer Motorhaube im Spaltimprägnierverfahren
  • Interaktive Reparaturwerkstatt der Zukunft für Elektromobile in CFK-Bauweise im Rahmen des Projekts „Leittechnologien für KMU“
  • Effiziente Fertigung komplexer FVK-Bauteile im 3D-Faserspritzen und Prozessintegration durch laserbasierte Funktionalisierung
  • Herstellung komplexer Kunststoffoptiken an den Beispielen einer LED-Vorsatzoptik aus Flüssigsilikonkautschuk (LSR) und des Multi-Layer-Verfahrens
  • Physikalisches Schaumspritzgießverfahren Profoam
  • Variotherme Werkzeugtemperierung beim Spritzgießen für hohe Oberflächenqualitäten an Interieur- und Exterieurbauteilen
  • Integrierte Auslegung und Fertigung von hybriden Kunststoff/Metall- Strukturbauteilen am Beispiel eines seriennahen Front-Ends
  • Integrative Simulation des mechanischen Verhaltens kurz- und langfaserverstärkter Thermoplastbauteile
  • Vorhersage des Schädigungsverhaltens und Auslegung von faserverstärkten Kunststoffen im Crashfall und unter Ermüdungsbeanspruchung
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Die offen gestaltete Ausstellungsfläche soll Besuchern Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und deren Umsetzung in die Praxis geben. Das IKV präsentiert dabei eine durchgängige Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette von der Auslegung und Simulation über die Werkstofftechnik, die Produktionstechnik bis hin zur Analyse und Prüfung von Kunststoffbauteilen für das Automobil. Mitarbeiter des Instituts stehen für vertiefende Gespräche und zur Diskussion aktueller Fragen zur Verfügung.

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