PET-Distanzscheiben im Leichtbau

Entspannte Verbindung

Composite-Baugruppen zeigen sich bei der Montage wenig tolerant gegenüber spannungsbedingten Dehnungen. PET-Passelemente sollen das Problem lösen.

PET-Passscheiben werden den Leichtbau-Konstruktion der Kunden angepasst. © Georg Martin

Bei Konstruktion von Baugruppen aus Faserverbund-Bauteilen stellen kraftschlüssigen Verbindungen und Spaltmaße spezielle Anforderungen. Spätere Korrekturen, beispielsweise durch Schleißen sind an glas- oder carbonfaserverstärkten Werkstoffen problematisch. Zum anderen sind diese Materialien wenig tolerant gegenüber spannungsbedingten Dehnungen, die während der Montage – etwa durch Beiziehen der Dichtflächen von Fügestellen – auftreten.

Beide Probleme sollen sich jedoch von vorneherein ausschließen lassen, wenn schon bei der Konstruktion die PET-Passscheiben (Peel Shims) der Produktlinie M-Tech L von Martin mit eingearbeitet werden. Diese polymeren Ausgleichselemente bestehen aus dünnen, vollflächig laminierten PET-Folien, die sich einzeln manuell abschälen lassen. Sie sind in verschiedenen Gesamtdicken von beispielsweise 1,0 Millimetern oder 2,0 Millimetern erhältlich, wobei der Anbieter die Geometrie und Bohrungen der Passelemente auf die Leichtbau-Konstruktion des Kunden abstimmt. Das gilt auch für die Dicke der einzelnen Schälfolien, die je nach Anforderung an die Abstimmungsgenauigkeit zwischen 0,025 und 0,2 Millimeter liegen kann. So enthält zum Beispiel eine PET-Passscheibe mit 1,0 Millimeter Nennmaß 20 abschälbare Folien der Dicke 0,05 Millimeter. Erkennbar sind die verschiedenen Folien an ihrer unterschiedlichen Farbgebung. Sie reicht von halbtransparent über dunkelrot bis zu gelb und durchsichtig.

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