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Leichtbau im Auto vorantreiben - Magna eröffnet in Deutschland Kompetenzzentrum für Verbundwerkstoffe

Leichtbau im Auto vorantreibenMagna eröffnet in Deutschland Kompetenzzentrum für Verbundwerkstoffe

Das neue Kompetenzzentrum von Magna für Verbundwerkstoffe in Esslingen soll sich überwiegend auf die Entwicklung von Strukturelementen wie Hilfsrahmen und Karosserieteilen, Türverkleidungen und Motorhauben konzentrieren. Verschiedene europäische Automobilhersteller verfolgen hier gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Magna, beispielsweise die Erforschung von Verbundwerkstoffen zur Verwendung in tragenden Heckmodulen oder die Untersuchung von Verbundwerkstoffen für Hilfsrahmen. Zudem gibt es Interessenten für die Entwicklung von Class A-Außenverkleidungen aus Verbundwerkstoffen.

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Kompetenzzentrum für Verbundwerkstoffe

Das Zentrum verfügt über eine neue Spritzgießmaschine von Engel mit 23.00o Kilonewton Schließkraft, die sich für das Formpressen faserverstärkter Kunststoffe oder SMC‑Formmassen eignet. Die Presse erlaubt die Entwicklung, Demonstration und Prüfung von Automobilteilen in Originalabmessungen mit einer Vielzahl von duroplastischen Verbundwerkstoffen und Formpresseinstellungen. Sie ist zudem direkt mit einem Prüflabor verbunden, in dem Temperaturwechselprüfungen, Klimaprüfungen, verschiedene statische und dynamische Prüfungen sowie mikroskopische Untersuchungen durchgeführt werden.

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Magna hat im Jahr 2010 bereits gemeinsam mit dem National Research Council of Canada ein Kompetenzzentrum für Verbundwerkstoffe in der Nähe von Toronto eröffnet. Zu den wichtigen Projekten dort gehören die Entwicklung einer Motorhaube aus Kohlefaser für die V-Modelle von Cadillac sowie das laufende Entwicklungsprojekt mit der Ford Motor Company, bei dem die Realisierbarkeit einer Serienproduktion von Hilfsrahmen aus Kohlefaser getestet wird.

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