Prepreg-Lösung auf CfK-Basis

Verbundwerkstoffe für die Großserie im Formpressverfahren

Eine auf die Großserie zielende Prepreg-Lösung auf CfK-Basis soll verbesserte Verarbeitbarkeit und kürzere Zykluszeiten für Strukturbauteile im Formpressverfahren ermöglichen.

Die Einsatzmöglichkeiten innovativer Prepreg-Systeme sollen weiter steigen. (Bild: Dow)

Die Zykluszeiten des Systems Vorafuse liegen laut Anbieter Dow zwischen zwei und fünf Minuten und es eigne sich für automatisierte Produktionsverfahren in der Großserienfertigung. Bauteile in dieser Verarbeitungsform lassen sich gut mit Metallbauteilen kombinieren und ermöglichen dadurch Hybridkonstruktionen. Zu den Anwendungen gehören Türverkleidungen, Dachverkleidungen, A-, B- und C-Säulen sowie Dachleisten.

Das System ist in zwei Varianten, jeweils mit integrierten Kohlefasergelegen erhältlich. Der Typ P6300 für Großserienanwendungen ist nicht klebrig und kann per Roboter im 2D- und 3D-Formpressverfahren verarbeitet werden. Variante P6100 wurde für unterschiedliche Verarbeitungsverfahren ausgelegt, beispielsweise mit oder ohne Autoklav-Verfahren. Damit eigne es sich für preiswerte Werkzeuge und für mittlere bis einfache Anwendungen. Fasergelege für beide Typen umfassen sowohl einseitig ausgerichtete als auch gewebte, geflochtene und glatte Gelege in unterschiedlichen Flächengewichten. Die Karbonfasern liefert Dowaksa.

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