Geometrische Prüfung

Von Röntgenstrahlen durchleuchtet

Messgerät für die Rohr- und Schlauchextrusion
Jetzt mit größerem Messbereich: X-Ray 2060.
Auf einem Röntgenmessverfahren, bei dem Rohr oder Schlauch aus Kunststoff von Röntgenstrahlen durchleuchtet werden, basiert dieses Gerät, das sich mit vergrößertem Messbereich präsentiert.

Die Messung der Wanddicke, der Exzentrizität sowie des Innen- und Außendurchmessers in Rohr- und Schlauchextrusionslinien gewinnt im globalen Wettbewerb zunehmend an Bedeutung. Für Kunden der Rohr- und Schlauchindustrie sind vor allem zwei Kriterien entscheidend: die kontinuierliche Qualitätssicherung und die gleichzeitige Senkung des Materialmehrverbrauchs, um eine nachhaltige Kostenersparnis zu erreichen. Dabei spielen die Senkung der Fertigungskosten und des Anfahrschrotts sowie die Reduzierung von Qualitätsmängeln eine herausragende Rolle. Die Bremer Firma Sikora, Hersteller von Mess-, Regel- und Testgeräten für den Einsatz in Ader- und Mantellinien sowie in Rohr- und Schlauchextrusionslinien, empfiehlt denn auch die Nutzung ihres „online-Rechners“, um ganz individuell die jeweils mögliche Materialersparnis zu ermitteln.

Größerer Messbereich

Voraussetzung, in den Genuss dieser potenziellen Ersparnis zu kommen, wäre dann noch das Messgerät X-Ray 2060, das als jüngste Entwicklung mit einem größeren Messbereich von 70 statt 60 Millimeter aufwarten kann. Mit dieser technologisch erweiterten Generation von bewährter Messtechnik reagiert das deutsche Unternehmen auf vielfach geäußerte Kundenwünsche, vor allem im Segment der Verbundrohr-Herstellung nach spezifischen Messbereichen für ihre Instrumente. Das neue Gerät sei für den speziellen Einsatz perfekt ausgestattet: für die Online-Qualitätskontrolle des Durchmessers, der Wanddicke, der Ovalität und der Exzentrizität in Rohr- und Schlauchextrusionslinien.

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Wie schon in der Einleitung erwähnt, werden dabei Rohr oder Schlauch mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Die Messwerte würden dem Bediener in Bruchteilen von Sekunden zur Verfügung stehen. Die Technik des Geräts erlaube eine schnelle Zentrierung der Spritzwerkzeuge und eine permanente Messung und Regelung der Anlage unter Berücksichtigung des Minimalwertes. Eine Messung an vier Punkten liefert Werte in der 0, 90, 180 und 360° Position.

Die eruierten Messwerte werden dann am Schaltschrank Ecocontrol 2000 auf einem 15“-TFT-Farbmonitor sowohl grafisch als auch numerisch dargestellt. Im Falle einer Exzentrizität wird die Wanddicke als exzentrischer Ring abgebildet. Die Position der Isolation, an der die Wanddicke am geringsten ist, wird in der grafischen Anzeige farblich markiert. Serienmäßig beinhaltet das beschriebene Gerät eine statistische Auswertung der Messergebnisse und deren grafische Darstellung in Form eines längen- oder zeitbezogenen Trend-Diagramms in Kombination mit einer Grafik für die Verteilung der Einzelwerte.

Leicht zu integrieren

Wie die Hanseaten hervorheben, sei das System leicht in jede Rohr- oder Schlauchextrusionslinie zu integrieren. Es sei gleichermaßen für die Messung von Kunststoff- als auch Gummischläuchen sowie -Rohren geeignet. Die Vorteile dieses Systems seien offensichtlich: Mit der Inbetriebnahme des X-Ray 2000 ist vor Ort keine weitere Kalibrierung des Messgeräts erforderlich, da die Kalibrierung bereits werksseitig vorgenommen wurde. Die unmittelbar nach dem Anfahren verfügbaren Messwerte und die kontinuierliche Messung würden das Gerät zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Rohr- und Schlauchextrusionslinien machen, wo neben der Maßhaltigkeit des Produkts die Qualitätssicherung und die Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung im Vordergrund stehen.

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