Stradex T6-50

Sensor zur Beschichtungsmessung

Berührungslos und unabhängig vom Substrat arbeitet eine zur K vorgestellter Sensor zur präzisen Dickenbestimmung von Beschichtungen.

Mit dem Dünnfilm-Sensor Stradex T6-50 können laut Anbieter Beschichtungen bis runter auf 0,4 µm – feucht oder trocken, beispielsweise bei Silikonbeschichtungen oder Kleberschichten – inline und offline vermessen werden. Dabei spiele es keine Rolle, aus welchem Material das Substrat (durchsichtig, streuend, lichtundurchlässig) besteht, da die Sensoren im Reflektionsmodus arbeiten und nur die dünne Beschichtung detektieren.

Bei Verfahrgeschwindigkeiten bis 60 m/min. lassen sich mit dem neuen Traversen-System die Bahnbreiten schnell prüfen. Variierende Arbeitsabstände zur Folienoberfläche werden automatisch im Sensorkopf angepasst. Damit sind die konstruktiven Anforderungen an die Traverse überschaubar. Ebenfalls kostenreduzierend wirkt sich das Fehlen einer zweiten angepassten Traverse auf der Unterseite der Folie aus. Über LAN-Verbindungen oder ein einfaches serielles Protokoll lassen sich die Schichtdicken-Informationen an ein externes Steuergerät zur Regelung der Extrusion übergeben. Folienbahngeschwindigkeiten bis 500 m/min. können so kontrolliert werden.

Mit Einsatz teurer Materialien wie EVOH in der Verpackungsindustrie wird die Überwachung des Verbrauchs dieser Rohstoffe wichtiger. Eine gleichmäßige Schichtdicke sichert nicht nur die Eigenschaften der Verpackung, sondern reduziert auch den Materialeinsatz auf das Minimum. Ebenso sind die Kosten ein Motivator, um zum Beispiel Silikonbeschichtungen prozesssicher in den Bereich zwischen 1 und 2 µm zu bringen.

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Eine besondere Herausforderung ist das Messen von Kleberschichten: Hierbei handelt es sich meistens um lösungsmittelhaltige Substanzen, die besonderen Sicherheitsbestimmungen unterliegen. Der hier verwendete Sensor kann in einem Ex-Schutz-Gehäuse untergebracht werden. Nach dem Auftragen des flüssigen Klebers misst der Sensor die Verteilung der Schichtdicken. Eventuelle Fehler werden entdeckt und können korrigiert werden, bevor große Mengen an qualitativ grenzwertiger Ware produziert werden. Die Schichtdickenverteilung kann im trockenen Zustand nachgemessen werden.

Beim Prozess des Auftragens von Klebern auf die Träger ist eine homogene Verteilung besonders wichtig. Dabei ist zu unterscheiden, ob der aufgetragene Kleber die Funktion einer Wiederverschließbarkeit – vor allem im Lebensmittelbereich – gewähren oder zwei Materialien fest miteinander verbinden soll.


K 2010, Halle 11, Stand D66

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