„Grüne“ Polymere

Wachstum bei bio-basierten Werkstoffen

Das Nova-Institut hat den Markt- und Trendreport „Bio-based Building Blocks and Polymers – Global Capacities and Trends 2017-2022 publiziert.

Europäische Produktionskapazitäten biobasierter Polymere. (Bild: Nova Institut)

Die Produktionskapazität für bio-basierte Polymere wächst demnach weiterhin um 3 bis 4 Prozent jährlich, dies entspreche in etwa dem Wachstum petrochemischer Polymere. Folglich bleibt der Anteil am Gesamt-Polymermarkt konstant bei rund 2 Prozent. Die individuelle Entwicklung einiger Polymere weicht davon allerdings erheblich ab. Während manche im Vergleich zu früheren Erwartungen nahezu einbrechen, beispielsweise bei Bio-PET, zeigen andere Polymere konstante oder leicht steigende Kapazitäten und einige wenige verzeichnen signifikantes Wachstum, darunter wie PLA. Darüber hinaus werden für einige biobasierte Polymere wie PHA, PEF, Bio-PE und Bio-PP die Zukunftsaussichten positiv bewertet. Insgesamt bleibe das Marktumfeld jedoch eine Herausforderung durch niedrige Rohölpreise, geringe politische Unterstützung und teilweise nicht ausgelastete Kapazitäten. Bis heute habe es die biologische Abbaubarkeit einiger biobasierten Polymere nicht geschafft, einen echten Marktvorteil zu erringen.

Europäische Produktionskapazitäten biobasierter Building Blocks. (Bild: Nova Institut)

Der neue Report unterscheidet sich von seinen Vorgängern in Struktur und Inhalt. Der Inhalt umfasst ausführliche Informationen zur Entwicklung der Produktionskapazitäten von 2011 bis 2022 pro Building-Block und Polymer sowie Informationen zu 102 Polymerproduzenten. Insgesamt behandelt der Report 17 bio-basierte Building-Blocks und 15 Polymere. Überdies sind Analysen zur Marktentwicklung je Building-Block und Polymer enthalten, so dass sich Leser leicht einen Überblick verschaffen können, der über Kapazitätszahlen hinaus geht.

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