Biopolymer Innovation Award

Gesucht: Ideen für bioabbaubare Kunststoffe

Nach der Premiere im vergangenen Jahr hat die Fördergemeinschaft Polykum den internationalen Biopolymer Innovation Award für 2020 ausgeschrieben.

Die Trophäen bestehen – natürlich – auch aus bioabbaubarem Material. © Polykum

Unterstützung kommt vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt. „Mit dem Preis sollen wegweisende Produkte und Anwendungen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen sowie neuartige technologische Entwicklungen zur Herstellung, Verarbeitung, Kompostierung oder zum Recycling von Produkten aus biologisch abbaubaren Kunststoffen ausgezeichnet und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärt Peter Putsch, Vorsitzender des Polykum-Vorstands. Bewerben können sich bis 30. April Unternehmen, Forschungsverbünde, Projektgruppen und Einzelpersonen, die entsprechende Innovationen für biologisch abbaubare Kunststoffe zur Produktreife geführt haben.

Die Preisträger werden von einer Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien gekürt. Die Trophäen aus bioabbaubarem Kunststoff und Stahl erhalten die Gewinner bei der Preisverleihung während des Kongresses „Biopolymer – Processing & Moulding“ in Halle (Saale), der am 16. und 17. Juni mit dem Mitteldeutschen Kunststofftag (MKT) unter einem Dach stattfindet. Die Doppelveranstaltung soll Bewerbern und Preisträgern ein attraktives Umfeld bieten, um sich einem internationalen Publikum zu präsentieren. Der MKT stehe in diesem Jahr unter der korrespondierenden Überschrift „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“.

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Im vergangenen Jahr hatten sich Unternehmen aus drei Ländern um die Awards beworben. Der Erste Preis ging an Biofibre aus Straubing, die mit Ihrem bioabbaubaren Transportgranulat für Gehwegplatten herkömmliche Kunststoffgranulate ersetzt und der Umwelt damit ein mehrfaches der Mikroplastik-Menge erspart. Der zweite und der dritte Preis gingen nach Meschede für mehrfach anpassbare orthopädische Schienen aus Biokunststoff und ins finnische Tampere für ein neuartiges Composit, bei dem auch die Glasfasern kompostierbar sind.

Die komplette Ausschreibung sind abrufbar unter www.polykum.de/biopolymer-award.

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