Grüne Werkstoffe

Neste steuert Geschäft für erneuerbare Polymere aus Deutschland

Das finnische Unternehmen Neste hat ihre Niederlassung in Düsseldorf in Betrieb genommen, die auch als weltweite Zentrale für den neuen Geschäftsbereich "Renewable Polymers and Chemicals" fungiert. Diese Einheit beliefert die Kunststoff- und Chemiebranche mit Vorprodukten, die aus Biomasse und chemisch recycelten Kunststoffabfällen hergestellt werden.

Neste steuert ihr weltweites Geschäft mit Renewable Polymers and Chemicals aus Düsseldorf.

Mercedes Alonso, die den Geschäftsbereich seit dem 1. September als Konzernvorstand und Executive Vice President leitet, wird auch Deutschland-Chefin. Aus Düsseldorf heraus werden die Geschäftsentwicklung, das Management der Wertschöpfungsketten sowie Vertrieb und Marketing weltweit gesteuert. Dafür will Neste am Standort bis zu 80 Arbeitsplätze schaffen. Hergestellt werden die erneuerbaren Produkte in den konzerneigenen Raffinerien im finnischen Porvoo, in Rotterdam und in Singapur.

Schon vor der Eröffnung der neuen Niederlassung habe Neste mit Partnern in Deutschland kooperiert. Erst kürzlich hatte das Unternehmen zum Beispiel die weltweit erste Produktion von biobasiertem Polypropylen und Polyethylen im industriellen Maßstab am Standort Wesseling der LyondellBasell bekanntgegeben.

Der in Espoo bei Helsinki angesiedelte Konzern, ursprünglich ein Erdölverarbeitungsunternehmen, ist heute der gemäß eigener Angaben weltweit größte Hersteller erneuerbaren Diesels und ein führender Anbieter erneuerbaren Kerosins. das Unternehmen setzte demnach im Geschäftsjahr 2018 mit 5500 Mitarbeitern rund 15 Milliarden Euro um. Auf dem Global-100-Index der nachhaltigsten Unternehmen belegt das Unternehmen den dritten Platz.

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