„Grün“ gepolstert

Meinolf Droege,

Luftpolsterfolie aus Recyclingmaterial

Eine neue Luftpolsterfolie wird zu 100 Prozent aus Post-Consumer- und aus Post-Industrial-Recycling-Material produziert. Sie bietet laut Hersteller die gleichen Schutzeigenschaften wie herkömmliche Luftpolster ohne Recyclinganteil. Somit sei sie geeignet für Unternehmen, die auf hochwertige Schutzverpackung und auf Nachhaltigkeit Wert legen.

Die Luftpolsterfolie besteht vollständig aus Recyclingmaterial. © Storopack

Gegenüber Luftpolsterfolie ohne Recyclinganteil sei der Ausstoß von Treibhausgasen während des Produktionsprozesses der unter dem Namen Airplus angebotenen Variante um 30 Prozent und der Wasserverbrauch um 57 Prozent geringer. Aufgrund des niedrigeren Gewichts der Luftkissen werden im Vergleich zu alternativen Materialien auch die CO2-Emissionen in der gesamten Logistikkette reduziert. In den kommenden Monaten will Anbieter Storopack die Materialdicke der Luftkissen bei gleichbleibender Qualität reduzieren, um den Verbrauch von Ressourcen weiter zu minimieren.

Bis 2025 sollen mindestens 50 Prozent der eigenproduzierten Schutzverpackungen aus recycelten oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, gibt das Unternehmen als Ziel vor. Dazu werden die Recyclinginfrastruktur und die Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert. So werde beispielsweise der neue Rohstoff rEPS, der vollständig aus recyceltem expandiertem Polystyrol besteht, in einem patentierten Verfahren in den eigenen Werken recycelt. Zudem setzt sich Storopack mit seinem Engagement in der Alliance to End Pastic Waste als auch in der Ceflex-Initiative für eine Verbesserung der globalen Kreislaufwirtschaft ein.

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