Zwischen Kunststoffproduktion und -verarbeitung

Annina Schopen,

Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Beispiele für Nachhaltigkeit in der Kunststoffbranche gibt es inzwischen viele. Bisterfeld Plastic bildet als Distributeur die Brücke zwischen Kunststoffproduzenten und verarbeitender Industrie und berät seine Kunden zu nachhaltigen Lösungen.
Hinter dem Begriff Nachhaltigkeit verbergen sich viele Ansätze, die inzwischen die gesamte Wertschöpfungskette abdecken © Biesterfeld

Ohne Kunststoffe kein Fortschritt! Unzählige bahnbrechende Innovationen lassen an dieser Aussage keinen Zweifel aufkommen. Dies gilt für den Satz „Ohne Kunststoffe keine Nachhaltigkeit” in der öffentlichen Wahrnehmung bislang nicht. Dabei sind auch hier die Beispiele genauso vielfältig, wie die Werkstoffe selbst es sind. Als Distributeur bildet Biesterfeld Plastic die Brücke zwischen Kunststoffproduzenten und verarbeitender Industrie. In enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern analysiert und berät das Unternehmen seine Kunden zu nachhaltigeren Lösungen in der Kunststoffindustrie.

Als wichtigster Megatrend unserer Zeit löst das Thema Nachhaltigkeit Veränderungen in jeder Industrie aus, auch in der Kunststoffindustrie. Woran aber denkt die Gesellschaft, wenn sie über Nachhaltigkeit und Kunststoffe spricht? Fast ausschließlich an das Recycling, oder?

Natürlich hat dies seine Berechtigung. Recycling ist einer der wesentlichen Bausteine innerhalb der laufenden Transformation zu einer nachhaltigeren Industrie, die den Aufbau einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft anstrebt.

Nachhaltigkeit geht jedoch weit über das Recycling hinaus. Hinter dem Begriff verbergen sich mannigfaltige weitere Ansätze, die inzwischen die gesamte Wertschöpfungskette abdecken, beginnend bei der Herstellung der Werkstoffe. Die Kunststoffproduzenten und -verarbeiter setzen bereits jetzt in vielen Fällen auf erneuerbare Energien wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft, um ihren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

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Ein in der öffentlichen Diskussion ebenfalls präsenter Themenblock ist das Ausgangsmaterial der Werkstoffe. Die Liste der Materialien, die bei der Herstellung von erneuerbarem Kohlenstoff über Biomasse bis hin zu Recycling-Werkstoffen zum Einsatz kommen, wächst kontinuierlich. Ein weiterer wesentlicher Aspekt für die Industrie ist die bereits angesprochene Rückführbarkeit möglichst vieler Werkstoffe in den Produktionskreislauf.

Distributeure sind Sparringspartner

Distributeuren wie Biesterfeld Plastic ist die große Spannweite an unterschiedlichen Lösungen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bewusst. Aufgrund ihrer Schnittstellenposition zwischen Produzenten, weiteren Entscheidungsträger:innen und verarbeitender Industrie begleiten sie den gesamten Wertschöpfungsprozess. In ihrem Portfolio verfügen sie über vielfältige Materialien für unterschiedlichste Anwendungen und sind so der ideale Partner für immer effizientere und nachhaltigere Produktentwicklungen.

Die Entwicklung neuer Anwendungen ist komplex und mit vielen Anforderungen verbunden: Dazu zählen Markt- und Bedarfsanalyse, Materialanforderung, Zulassungsprozess, gesetzliche Richtlinien und vieles mehr. Ganz andere und neue Herausforderungen kommen jedoch dazu, wenn es um Nachhaltigkeit geht: EU-Richtlinien, Plastiksteuer, Umweltzertifikate, Umweltproduktdeklaration, Bio- oder Recyclinganteil, Rezyklier- oder Bioabbaubarkeit, Lebenszyklusanalyse und weitere Aspekte sind hier zu nennen. Als erfahrener Partner hilft Biesterfeld seinen Kunden, die für sie und ihre Anwendung wesentlichen Themen und Prozessschritte zu berücksichtigen.

An welchen Stellschrauben drehen?

Biesterfeld hat sich zum Ziel gesetzt, seine Anwendungsexpertise zu nutzen, um seinen Kunden nachhaltige Lösungen in Hinsicht auf Rohstoffauswahl, Produktdesign, Verarbeitung und Kreislauftauglichkeit zu empfehlen. So werden der verarbeitenden Industrie immer nachhaltigere Anwendungen ermöglicht. Aufgrund der Fülle an Optionen ist die Umsetzung möglich und oft einfacher als zunächst angenommen.

Für den Bereich Klima & Energie gilt etwa, dass jede Anwendung innerhalb eines Lebenszyklus mit einer definierten Menge CO2-Äquivalente in Verbindung gebracht werden kann. Dieser Wert reflektiert wiederum die aufgebrachte Energie pro Kilogramm Material entlang der Wertschöpfungskette. Minimieren lässt sich dieser Einfluss nicht nur durch moderne und effizientere Anlagen, sondern insbesondere durch den Einsatz von erneuerbarer Energie.

Ebenso evaluiert werden sollte die Zirkularität, die die eingeschlossene physikalische Masse innerhalb einer Kreislaufwirtschaft beschreibt. Je nach Anwendungsanforderungen können und sollten Materialien entweder aus einem Recycling- oder Bio-Kreislauf genutzt werden. Zusätzlich muss auch beim Einsatz klassischer Materialien darauf geachtet werden, dass die Anwendung nach dem Prinzip design to recycle als Wertstoff in den Kreislauf zurückgeführt werden kann.

Gemeinsam die nachhaltige Transformation voranbringen

Bei Betrachtungen und Analysen wie den oben genannten stellt Biesterfeld Plastic als Distributeur seinen Kunden seine technische Expertise zur Verfügung und berät sie auf dem Weg der nachhaltigen Produktentwicklung. Als Teil seiner Dienstleistungen begleitet das Unternehmen mit der „Technical Service Vision“ die Entwicklung neuer und die Optimierung bereits bestehender Anwendungen. Dabei evaluiert der Distributeur gemeinsam mit dem Kunden Kosten und Nutzen und spricht unabhängige Empfehlungen aus. Der Aspekt Nachhaltigkeit war dabei schon immer ein integraler Teil des Unternehmens. Von der Werkzeugentwicklung über die Prozessoptimierung bis hin zur Materialauswahl steht er im Mittelpunkt – sowohl unter ökonomischen als auch unter ökologischen Gesichtspunkten.

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