Grüne Werkstoffe

Leistungsfähige PLA-Biokunststoffe sollen PS, PP und ABS substituieren

Bio ist in aller Munde – auch sprichwörtlich. Eine neue PLA-Produktreihe soll die Leistungsfähigkeit dieser Werkstoffe weiter hinaus schieben und damit neue Anwendungen erschließen.

Hochwärmefeste Lebensmittelverpackungen können aus PLA gefertigt werden.

Gezeigt wurden während der Fakuma biobasierte Lösungen für den Einsatz hochleistungsfähiger Polymilchsäure (PLA) als Alternativen zu gängigen technischen Kunststoffen. PLA ermöglicht laut Anbieter die Substitution von PS, PP und ABS in Anwendungen, bei denen Wärmebeständigkeit zu den Kernanforderungen zählt. Die Technologie von Purac könne die Wärmestabilität von PLA in den Bereich von 80 bis 180 Grad Celsius steigern.

Diese Lösungen für den Einsatz von Hochleistungs-PLA in der Spritzgieß- und Thermoformindustrie erschließen können demnach Hochtemperaturanwendungen wie Mikrowelle-Lebensmittelverpackungen und Heißgetränkebecher. Aber auch haltbare Anwendungen, von Fahrzeugbauteilen über Teppiche und Kleidung bis zu Verbraucherelektronik und Hausgeräten können profitieren. Puralact L- und -D-basierte Homopolymere – kurz PLLA und PDLA – sind, so der Hersteller, der Schlüssel zu dieser verbesserten Wärmebeständigkeit und kommerziell lieferbar.

Zur Fakuma wurden die Einsatzmöglichkeiten anhand dünnwandiger, thermogeformter Heißgetränkebecher aus Puralact-basiertem PLA demonstriert, die den hohen Temperaturen von Heißgetränken wie Tee oder Kaffee standhalten.

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