PET-Rezyklat ersetzt PVC

Annina Schopen,

Vinyl ohne Vinyl

Albis zeigt auf der Fakuma Schallplatten aus chemisch recyceltem PET. Das Unternehmen Greenyl hatte nach einer nachhaltigeren Alternative gegenüber der traditionellen Plattenproduktion mit gepresstem PVC gesucht und wurde im Albis-Portfolio fündig.

Greenyl verwendet für seine Schallplatten ein PET-Rezyklat von SK Chemicals aus dem Albis-Portfolio. © Sydney Sprague

Albis und Greenyl, ein italienischer Hersteller von nachhaltigem "Vinyl", haben zusammengearbeitet, um eine Antwort auf die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen für Schallplatten zu entwickeln. Indem bei der Produktion auf einen Skypet CR-Typ von Albis-Partner SK Chemicals gesetzt wurde, konnte Greenyl den CO2-Fußabdruck seiner Schallplatten bereits deutlich reduzieren und die Chlorid-Emission stoppen. Mit seiner Entscheidung für ein Material, das nicht nur recycelbar ist, sondern auch bereits einen chemisch-recycelten Anteil enthält, leistet Greenyl außerdem einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Um den hohen Umweltauswirkungen der traditionellen Plattenproduktion mit gepresstem PVC entgegenzuwirken, hatte das Unternehmen aus Mailand nach einer nachhaltigeren Alternative gesucht, die sich für sein innovatives und ressourcenschonendes Herstellungsverfahren eignet. Albis unterstützte bei der Auswahl aus seinem umfangreichen nachhaltigen Portfolio, bei der die Wahl schließlich auf einen Skypet CR-Typ des Partners SK Chemicals fiel.

Skypet CR enthält bis zu 99 % chemisch recycelte PET-Abfälle und führt zu einer signifikanten Einsparung von 7,1 kg CO2 e/kg im Vergleich zu PVC. Als nachhaltige Drop-in-Lösung stärkt das verwendete Material die Kreislaufwirtschaft auch über das Ende der Produktlebensdauer hinaus, da die aus Skypet hergestellten Schallplatten ebenfalls vollständig recycelt und somit wiederverwendet werden können.

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Schallplatten werden kreislauffähig

"Die von Albis bereitgestellte Lösung ermöglicht es uns, einen weiteren Schritt als nachhaltiger Produzent zu gehen, ohne dabei Kompromisse im Herstellungsprozesses einzugehen", sagt Luca Terenzi, CEO und Production Manager von Greenyl. "Indem wir Material verwenden, das sowohl recycelbar als auch bereits recycelt ist, zeigen wir, wie ein erfolgreich geschlossener Materialkreislauf innerhalb unserer Branche aussehen kann."

"Skypet CR erlaubt sogar die Rückführung von schwer recycelbaren Kunststoffabfällen in den Materialstrom, was zu einer insgesamt höheren Recyclingquote und einer geringeren Abhängigkeit von emissionsintensivem Material führt", sagt Stephan Schön, Senior Director Product Management bei Albis. "Wir freuen uns, dass wir Greenyl bei der Auswahl ihrer idealen Lösung unterstützen konnten. Das Ergebnis zeigt deutlich, dass sich technische Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele keineswegs ausschließen."

Fakuma, Halle B4, Stand 4206

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