FDU Hotrunner auf der Fakuma

Annina Schopen,

Alternative zum konventionellen Heißkanal

Die fortschreitende Entwicklung in der Kunststoffindustrie erfordert innovative Lösungen, um Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Die Auswahl der richtigen Heißkanaltechnologie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Eine Alternative zum konventionellen Heißkanal ist die sogenannte FDU(Flat Die Unit)-Technologie von FDU Hotrunner wie die Zusammenarbeit mit BSH Hausgeräte gezeigt hat.

Produktion des BSH Basisträgers © BSH-Hausgeräte

Ein praxisnahes Beispiel, wie schnell und einfach sich die FDU-Technologie amortisiert, ist der Austausch von drei Standard-Heißkanal-Düsen durch FDU-Düsen am BSH-Basisträger, berichtet der Anbieter. Neben der Kostenersparnis durch die FDU-Technologie ergeben sich weitere Vorteile: Eine wesentliche Reduktion der Schließkraft von 10.000 kN auf 8.000 kN sei zu verzeichnen. Dadurch können Einsparungen bei den Herstellungskosten erzielt werden. Zudem werde die Zykluszeit um 14 % reduziert, was zu einer gesteigerten Produktivität führt. Die Energieeinsparung beträgt 2,6 Cent pro Stück. Bei einer prognostizierten Ausbringungsmenge von 3.600.000 Stück pro Jahr ergebe sich eine Energieeinsparung von 936.000 kWh im Wert von 93.600 Euro. Zusätzlich wird eine CO2-Einsparung von 277 Tonnen pro Jahr erreicht. Ein weiterer Vorteil der Technologie liegt in der geringeren Werkzeugbelastung, was zu längeren Wartungsintervallen führt. Bei BSH wurden signifikante Energieeinsparungen in der Produktion festgestellt, wobei alle genannten Werte in der Serienproduktion bei BSH gemessen wurden.

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Um die Entscheidungsfindung für den Einsatz der FDU-Technologie zu erleichtern, bietet FDU Hotrunner den ROI Cost Calculator an. Durch die Eingabe von relevanten Zahlen und Daten erhalten Kunden sofort einen Überblick über die Einsparungen sowie die Amortisationszeit nach Stückzahl und Tagen.

Fakuma, Halle B2, Stand 2110

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