Dynamische Temperiersysteme

Flexible Werkzeug-Temperierung für das Spritzgießen

Mit der Entwicklung des Z-Systems für die schnelle partiell-zyklische Kavitäten-Temperierung optimieren Spritzgießer das Oberflächen- und Strukturdesign ihrer Produkte.

Während am konventionell spritzgegossenen Gehäuseteil (links) Bindenähte sichtbar bleiben und dünnwandige Passagen reißen, zeigt das mit dem Z-System gefertigte Gehäuse eine makellose Oberfläche, auf der sich auch Mikrostrukturen darstellen lassen. © Hotset

Das Z-System sieht Hotset als „technologischen Vorreiter“ einer neuen Generation flexibler und dynamischer Temperiersysteme für die Spritzgießtechnik. Der Gründer und ehemalige Geschäftsführer des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid, Paul Thienel, sieht darin eine wichtige Weiterentwicklung der variothermen Werkzeugtemperierung. Die Werkzeugbauer der Branche erhalten damit eine Systemlösung zur zielgenauen Temperierung der Kavitäten, mit der sich verfahrensbedingte Bindenähte und matte Höfe auf den Oberflächen der Formteile zuverlässig vermeiden lassen. Außerdem ermögliche die Integration des Systems in das Werkzeug auch das Spritzgießen sehr geringer Wanddicken, wie es typisch ist für den partiellen Dünnwandspritzguss.

Typischerweise wird das System dem Anwender als fallspezifisch abgestimmte und einsatzfertige Komplettlösung inklusive der passenden Regeltechnik mit farbigem Touchscreen zur Verfügung gestellt. Es besteht aus verschiedenen Hard- und Software-Komponenten und wird in das Werkzeug integriert – vergleichbar mit einem konventionellen Heißkanalsystem. Synchronisiert mit dem Spritzgießprozess lassen sich die Kavitäten damit punktuell oder ausschnittsweise erwärmen und kühlen. Dies geschieht laut Unternehmen mit einer rekordverdächtigen Heizrate bis 60 Kelvin pro Sekunde. Damit lassen sich in sehr kurzen Zyklen schnelle Temperaturwechsel realisieren.

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Bei einigen der jüngst umgesetzten Kundenprojekte habe sich außerdem herausgestellt, dass sich durch den Einsatz der Systemlösung der Durchfluss der Kunststoffschmelze grundsätzlich an vielen konstruktiv bedingten Engstellen des Werkzeugs erheblich verbessern lässt.

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