Heißkanaldüsen aus dem 3D-Druck

Annina Schopen,

Rohlinge für die seitliche Anspritzung

Witosa hat sein Portfolio um 3D-gedruckte Düsen auch für die Heißkanalsysteme mit seitlicher Anspritzung erweitert.

Die Düsentechnologie kann nun auch in Verbimdung mit dem XS-System für kleinste Schussgewichte kombiniert werden. © Witosa

Unter dem Markennamen Monolith hat der Spezialist für Heißkanalsysteme die SLM-gedruckten Düsen erstmals auf der Fakuma 2021 präsentiert.Bei den einteiligen Monolith-Düsen sind aufgrund der gestalterischen Möglichkeiten des 3D-Drucks Geometrien und Isolationsräume realisierbar, die ein wesentlich besseres Temperaturprofil erzeugen als bei konventionellen mehrteiligen Düsen auf dem Markt üblich. Ferner wird durch die Monolith-Technologie massiv Energie eingespart. Das geringe Gewicht der Düse in Kombination mit dem Isolations- und Wärmeleitsystem ermögliche eine Reduktion des Energieverbrauchs um bis zu 35 %. Somit werden Kosten und der CO2-Footprint reduziert.

„Die Baureihe Monolith ist mit großem Erfolg und Begeisterung im Markt angenommen worden. Für uns selbstverständlich, diese nun auch in der seitlichen Anspritzung anzubieten“, freut sich Geschäftsführer Torsten Glittenberg. So kann die Düsentechnologie nun auch in Verbindung mit dem XS-System für kleinste Schussgewichte und dem Linearsystem für kleine bis mittlere Schussgewichte kombiniert werden. Die vollwertigen Düsenbaureihen in der seitlichen Anspritzung, die Witosa seit jeher einsetzt und so jeden Anspritzpunkt regelbar machen, werden nun durch die Monolith-Düsen ergänzt.

Insbesondere bei technischen Kunststoffen und schwierigen Anwendungen kann sich die volle Performance dieses Produktes bemerkbar machen. Die Anpassung der Monolith-Düse mittels Industrie 4.0 an die Kundenanforderung macht es möglich, die jeweils perfekte Düse für die Anwendung zu liefern.

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Lieferbar und schon im Einsatz

Die Systeme sind ab sofort lieferbar und bereits im Kundenumfeld von Witosa im Einsatz. In der Schweiz sind die additiv gefertigten Produkte im Direktvertrieb und Österreich sowie Portugal durch Handelsvertretungen erhältlich. Die ersten Kunden nutzen die Erfahrungswerte aus Deutschland.

Es gebe viele Interessenten, die gerade die Energieersparnis wertschätzen und das Angebot nutzen, sich die Produkte online von dem technischen Vertriebsmitarbeiter sowie einem technischen Mitarbeiter aus dem Entwicklerteam des Hauses Witosa vorstellen zu lassen, so das Unternehmen. Die ersten Schweizer Interessenten, die bereits auf der Fakuma den Monolith in Augenschein nahmen, haben bereits Systeme mit Energy Blocker bestellt.

„Unsere Kunden und Interessenten können sich neben der seitlichen Anspritzung auch in den kommenden Wochen in kurzem Rhythmus auf die Vorstellung weiterer bahnbrechender Neuheiten freuen, unsere Entwicklungspipeline ist so voll wie nie zuvor“, gibt Geschäftsführer Willi Glittenberg einen Ausblick ins Jahr 2022.

Weiterhin wird auch bei der seitlichen Anspritzung eine Garantie von einer Million Schuss auf Verschleiß bei Einsatz von bis zu 30 % Glasfaserfüllstoff gegeben. Wie auch bei den bereits präsentierten Systemen ist im Verschleißfalle die Düsenspitze jederzeit nachdruckbar und somit wartungsfreundlich und mit geringen Kosten über lange Lebenszeiten zu betreiben.

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