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Kunststofftechnik in Mitteldeutschland pushen

Fördergemeinschaft Polykum will die K-Branche stärken
Polykum-Geschäftsführerin Carina Heinze: Der Verein will eine engere Verzahnung besonders kleiner und mittelständischer Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft entlang der Wertschöpfungskette erreichen.
Der im Jahr 2002 gegründete Verein Polykum e.V. ist ein Netzwerk aus Unternehmen und Universitäten, das nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffbranche abdeckt. Ziel ist, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen regional und überregional zu steigern sowie den Wissens-, Innovations- und Technologietransfer zu fördern.



Wenn Polymerherstellern und -verarbeiter, Kunststoff-Maschinen-, Werkzeug- und Formenbauer, Dienstleister und wirtschaftsnahe Einrichtungen sowie universitäre und andere Forschungseinrichtungen kooperieren, sollte es ein breites Feld von Synergien geben. Das Netzwerk bietet allen 90 Mitgliedern eine Plattform für gemeinsames Agieren, Informationsaustausch sowie zur Präsenzsteigerung. Der Verein will eine engere Verzahnung besonders kleiner und mittelständischer Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft entlang der Wertschöpfungskette erreichen.

Projekte zu initiieren und zu begleiten gehört zu den Kernaufgaben von Polykum. Aber auch eigene Projekte zu aktuellen Themenstellungen werden bearbeitet, wie das Projekt Forschungsmarketing. Seit November 2006 wird der Forschungsstandort Deutschland mit der Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ unter der Marke „Research in Germany – Land of Ideas“ international vermarktet. Noch stärker wird sich der Verein auf die Beratung und Begleitung von Projekten konzentrieren. Den Innovationsbedarf der Unternehmen zu ermitteln und konkrete Hilfestellungen bei der Partnersuche, der Antragstellung und der Durchführung von Projekten zu leisten ist ein Schwerpunkt der Tätigkeit.

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Projekte zur Sicherung von Fachkräften sind ein weiterer wichtiger Baustein der Netzwerktätigkeit. Fachkräftegewinnung und <nonbreaking-hyphen>bindung gewerblicher Mitarbeiter sind für die Kunststoffbranche bereits jetzt eine wichtige Aufgabe, die aktiv unterstützt wird.

Durch Bildung themenspezifischer Arbeitskreise sollen die F&E-Aktivitäten und die Kompetenz der Netzwerk-Mitglieder, auch unter Einbindung externer Akteure, vernetzt und gebündelt werden. Arbeitskreise sollen gebildet beziehungsweise intensiviert werden, zum Beispiel für die Extrusion aber auch für Spezialgebiete der Kunststoffbranche wie den Wood Plastic Composites (WPC) oder faserverstärkten Kunststoffen und andere. Die Bündelung in Arbeitskreisen soll nicht nur die engere Vernetzung der Partner in den entsprechenden Fachgebieten bewirken, ein Ergebnis wird auch die stärkere Profilierung von Polykum und eine stärkere Fokussierung auf bestimmte Arbeitsgebiete sein.

Die Organisation von Workshops hat als wichtiges Ziel, konkrete Kooperationen zwischen Unternehmen untereinander sowie zwischen Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen abzuleiten, beziehungsweise Projekte zu initiieren. Es werden monatlich Workshops zu aktuellen fachlichen oder wirtschaftlichen Themen durchgeführt. Die Möglichkeit des Informations- und Wissenstransfers und der Generierung innovativer Ideen wird nicht nur von Mitgliedern intensiv genutzt.

Die Polykumnews als wichtiges Kommunikationsinstrument erscheinen monatlich mit Informationen aus der Branche (Schwerpunkt Mitteldeutschland), speziellen Informationen von den Clustermitgliedern, aus Forschung und Entwicklung und zu Fördermöglichkeiten.

Abstimmung und enge Verzahnung mit anderen Clustern und Initiativen schafft Synergien und vermeidet Doppelkapazitäten. Ein gutes Beispiel für die clusterübergreifende Kooperation ist das Innovationsforum „Hybridteile – Innovative Technologien für den Leichtbau“ des ISW Halle in Kooperation mit Polykum, Sachsen-Anhalt Automotive, Mahreg Automotive und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland. Die beispielhafte länderübergreifende Zusammenarbeit im Mitteldeutschen Kunststoffnetzwerks (MKN – gebildet aus AMZK, Sachsen, Polymermat, Thüringen, und Polykum, Sachsen-Anhalt, trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Kunststoffstandorts Mitteldeutschland, mit gemeinsamen Aktionen wie dem „Mitteldeutschen Kunststofftag“, zu erhöhen.

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