Wirtschaftsförderung Kunststofftechnik

Kompetenzen stärken, Ausbildung fördern

Oberlausitzer Kunststofftechnik erarbeitet sich die Zukunft
Von der aktuell positiven Lage der K-Branche profitiert auch die Region Oberlausitz. Allerdings wird hier auch an die Zukunft gedacht: Vor allem mit diversen Ausbildungsinitiativen will man die Kompetenz der Mitarbeiter und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen auch in Zukunft sicherstellen.


Die Verarbeitung von Kunststoffen hat in der Oberlausitz eine lange Tradition. Vielerorts sind aus ehemaligen Knopffabriken moderne Kunststoffunternehmen entstanden, die mittels moderner Verfahren vielfältige Kunststoff- und Gummiformteile herstellen. Geliefert wird in unterschiedliche Branchen, vor allem in Fahrzeug-, Haushalts-, Elektro- und Lebensmittelindustrie sowie die Medizin und Kommunikationstechnik. Die vielfältige Ausrichtung der Unternehmen reicht von individuellen Einzellösungen bis zur Bereitstellung kompletter Systemlösungen einschließlich der Entwicklung von Baugruppen und Systemen. Das Produktionsprofil der Unternehmen umfasst unter anderem den Werkzeug- und Formenbau, Spritzgießen, Pressen, Extrudieren, Tiefziehen, Metallisieren, Lackieren, Strahlenvernetzen und Beflocken.

Gemeinsamkeit macht stark

In der Oberlausitz sind die Weichen für die Zukunft der Kunststofftechnik gestellt. Bereits jetzt gehört die Branche zu den industriellen Wirtschaftskernen in der Oberlausitz. 20 Prozent der Unternehmen der Kunststoff ver- und bearbeitenden Industrie Sachsens sind in der Oberlausitz angesiedelt. Über 4000 Beschäftigte in etwa 90 Unternehmen stehen für die Leistungsfähigkeit und Kompetenz einer starken Branche, deren Exportanteil sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht hat. Mit durchschnittlich 23,6 Prozent Exportquote liegt die Branche über dem Sachsendurchschnitt (22 Prozent, Stand 2006). Die Unternehmen beweisen sich mit Innovationen, Risikobereitschaft und Engagement am (Welt-)Markt. Spezifische technologische Lösungen Oberlausitzer Unternehmen, wie die Rhytemper-Werkzeugtemperaturregelung stehen heute in der Kunststoffver- und <nonbreaking-hyphen>bearbeitenden Industrie für Prozess- und damit Kostenoptimierungen in der Produktion. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

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Um sich weiter auf dem internationalen Markt durchzusetzen, werden Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren forciert. Den Unternehmen stehen zahlreiche kompetente Partner zur Verfügung: Die Hochschule Zittau/Görlitz bietet einen ziel- gerichteten Zugang zu wissenschaft- lichen Erkenntnissen und aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Mit dem Kunststoff-Zentrum in Leipzig gibt es einen weiteren industrienahen, kompetenten und unabhängigen Partner für die Unternehmen der Kunststofftechnik. Weitere Partner in Forschung und Entwicklung sind die Fachhochschule Lausitz, die Technische Universität Dresden sowie die wissenschaftlichen Einrichtungen in Liberec.

Qualifizierung auf allen Ebenen

Daneben wird die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte nicht vernachlässigt. Zurzeit (Stand Januar 2008) befinden sich 250 junge Menschen in einer Ausbildung in der Kunststofftechnik, 90 Prozent in einem gewerblichen Beruf. Regionale Partner, die den Bedürfnissen der Unternehmen gerecht werden, sind der Ausbildungsverbund Großröhrsdorf, der Firmenausbildungsring Oberland , der Kooperationsverbund zur Fachkräftesicherung der Lausitz – Koala, die Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Bautzen, die Hochschule Zittau/Görlitz und das Berufliche Schulzentrum Radeberg – Fachschule Kunststofftechnik. Die Karrierechancen für junge Menschen in der Kunststofftechnik sind hervorragend, wie man beispielsweise am modernen Technikum zur Aus- und Weiterbildung im Ausbildungsverbund Großröhrsdorf erkennen kann. Nur in solch einem Ausbildungsverband können Kompetenzen zur effizienten und dem Stand der Technik entsprechenden Ausbildung junger Menschen gebündelt werden, um letztendlich die hohe Fertigungsqualität der Unternehmen in der Oberlausitzer Kunststofftechnik zu erhalten.

Das Netzwerk stellt aus auf der Fakuma 2008 in Halle 4, Stand 4106.

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