Kunststoffe für den Automobilbau

Forschung und Wirtschaft Hand in Hand

Eine strategisch orientierte Forschungs- kooperation zwischen der Polymer Service in Merseburg und BASF Leuna kann als Beispiel für eine nutzbringende Verbindung zwischen Forschung und produzierender Industrie dienen.

Herstellung qualitäts- und kostenoptimierter Polyamidcompounds auf schnell laufenden Doppelschneckenextrudern – so lautet das Thema der Forschungskooperation. BASF Leuna produziert und vertreibt neuartige Polyamid-Werkstoffsysteme mit besonderen Eigenschaften für Anwendungen in der Automobil- und Elektroindustrie. Sie strebt die ständige Verbesserung der Eigenschaften ihrer Polyamid-Produkte an. Forschungsbedarf besteht noch im grundlegenden Wissen über die Zusammenhänge zwischen den Herstellungsbedingungen und der Struktur und den Eigenschaften der Polyamid-Werkstoffe sowie der eingesetzten Füll- und Verstärkungsstoffe wie Kurzglasfasern.

Die Polymer Service ist Dienstleister für die kunststofferzeugende und -verarbeitende Industrie. Als An-Institut der Martin-Luther-Universität verfügt sie über prüftechnisches Know-how mit einer modernen gerätetechnischen Ausstattung und geschultem Personal. Es bestehen langjährige Erfahrungen bei der Untersuchung der Struktur und der Eigenschaften von Polymeren, Compositen und Werkstoffverbunden. Auf dieser Grundlage vereinbarten beide Firmen vertraglich die gemeinsame Bearbeitung des Projekts. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen mit ihren unterschiedlichen Geschäftsfeldern hat Tradition. Wenn auch nicht in der heutigen Konstellation, aber schon seit mehr als 20 Jahren arbeiten Mitarbeiter des PA-Produktionsstandortes Leuna und des Hochschulstandortes Merseburg erfolgreich zusammen.

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