Pressenmodernisierung

Kleine Presskräfte – hohe Präzision

Geringere Investitions- und laufende Wartungskosten als hydraulische Lösungen verursachen servoangetriebene Pressen, die sich damit zudem sehr viel exakter über den gesamten Presskraftbereich steuern lassen.

Von 0,1 bis 50 kN erstreckt sich der Bereich, in dem sich die erste vollelektrische Laborpresse von Rucks, präzise regeln lässt. Das entspricht dem im Sprachgebrauch noch immer genutzten, extrem breiten Spektrum von 10 Kilogramm bis 5 Tonnen. Die Schwierigkeit üblicher hydraulischer Pressen liegt im genauen Anfahren und Regeln kleiner Kräfte. Mit hydraulischen Antrieben lassen sich deshalb nur Bereiche ab 10 Prozent der Maximalkraft sicher anfahren – hier wäre das der Bereich von 5 bis 50 kN oder 500 Kilogramm bis 5 Tonnen. Spezielle Hydraulikantriebe können zwar auch kleinere Kräfte anfahren, sind aber entsprechend aufwendig und teuer. Dazu kommen erhöhter Platzbedarf, Lärm der ständig regelnden Pumpe sowie ein notwendiger Ölkühler.

Die Probleme treten nach Herstellerangaben bei der Rucks-Presse aufgrund des vollelektrischen Servoantriebs nicht auf – er sei leise, sauber und platzsparend. Sowohl die Investitions- als auch die laufenden Wartungskosten liegen niedriger als bei vergleichbaren Hydrauliklösungen.

Ausgerüstet ist die Maschine mit zwei elektrisch beheizten Platten im Format 200 × 200 Millimeter. Bedient wird sie über ein 5,7“-Touchscreen mit moderner Bediensoftware. So ausgestattet wird die Presse beispielsweise im Fraunhofer Institut bei der Forschung und Entwicklung an Brennstoffzellen eingesetzt.

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