Spezial: Die K-Industrie in Mitteldeutschland

Mitteldeutschland

ist die Region, aus der wir in diesem Sonderteil des Kunststoff Magazins berichten. Schon zur letzten Ausgabe, und auch nach Ankündigung des diesjährigen Specials erreichten uns Anfragen zur Eingrenzung des Gebiets. Zumindest in den westlichen Bundesländern ist der Begriff also offensichtlich mit unterschiedlichen Vorstellungen belegt. Spätestens seitdem die Landesregierungen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verstärkt in der „Initiative Mitteldeutschland“ kooperieren, sollte klar sein, dass damit keinerlei revisionistisches Gedankengut verbunden ist. Ganz im Gegenteil: Heute führen so renommierte Unternehmen wie der Mitteldeutsche Rundfunk und die in Halle/Saale erscheinende Mitteldeutsche Zeitung den Begriff im Namen und repräsentieren damit ihre Regionszugehörigkeit. Zudem war bereits Anfang des letzten Jahrhunderts das „Mitteldeutsche Industrierevier“ Synonym für die schon damals leistungsstarke, allerdings noch weitgehend auf die Chemieindustrie fokussierte Region rund um Halle und Leipzig.

Inzwischen haben hier – auch – andere Industrien Fuß gefasst, nicht nur die Kunststoffverarbeitung, die in wenig mehr als einer Dekade fast aus dem Nichts zu einem der Wachstumsträger avancierte. Seit Jahren ist Mitteldeutschland geprägt von einem überdurchschnittlichen Wachstum des Bruttoinlandprodukts und laut der Initiative Mitteldeutschland von einem über dem Bundesdurchschnitt liegenden Produktivitätszuwachs. Besonders die neuen Gewerbegebiete der Städte entlang der Autobahn A4 zeigen die Erfolge. Aber nicht nur dort. Eine enorme Vielfalt an zukunftsorientierten Unternehmen ist in Gemeinden und Städten der gesamten Region ansässig.

Anzeige

Staatliche Förderungen unterschiedlicher Art über lange Zeit, vor allem direkte verlorene Zuschüsse zu Investitionen, stehen bis heute in der Kritik. Inzwischen lassen sich die Unternehmen meinem Eindruck nach jedoch vorwiegend von anderen Überlegungen leiten, wenn sie in Mitteldeutschland investieren. Eine davon ist die zum Teil überaus pfiffige und intensive Unterstützung bei Ansiedlungsvorhaben, beispielsweise durch Hilfen bei Überwindung bürokratischer Hürden oder der Suche nach geeigneten Flächen. Ein anderer Aspekt sind die inzwischen eng gewebten Netzwerke. Regional und/oder brachenspezifisch strukturiert, mehr oder weniger eng organisiert, finden sich hier Unternehmen zusammen, die nicht jeweils für sich das Rad neu erfinden wollen.

Über diese Unternehmen, über ihre Aktivitäten und Produkte, berichten wir in diesem Special. Auch wenn Sie bereits Geschäftsbeziehungen in diese Gegend Deutschlands unterhalten, werden Sie sicher einiges Neues finden. Und wer einen Besuch in Betracht zieht, der sollte den vielleicht an die Randtage zu einem Wochenende legen. Die Region bietet schließlich nicht nur Technik und Business, sondern eine ungeheure Fülle und Vielfalt an Landschaften, an traditionsreichen und schönen Städten sowie an Kultur und Kunst.

Nutzen Sie beides. Das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, ist ja nicht die schlechteste Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Vorgehen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Funktionale Additive

Gegen Kratzen beständig

Beständigkeit des Werkstoffs steuern und objektiv beurteilen. Optisch hochwertige Oberflächen nach langer Nutzung – das ist auch bei Kunststoffen möglich, wenn Additive und Füllstoffe richtig gewählt werden.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige