Netzwerktätigkeit

Kooperieren für gute Lösungen

Netzwerke nutzen Hersteller und Kunden
Für die erfolgreiche Entwicklung der Kunststoffindustrie in Mitteldeutschland leisten die Kunststoffnetzwerke in den einzelnen Bundesländern Mitteldeutschlands einen wichtigen Beitrag.

AMZK in Sachsen

Dem Netzwerk Automobilzulieferer Kunststofftechnik Sachsen (AMZK), mit Sitz in Leipzig, gehören vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Dienstleister vor allem aus der Gummi- und Kunststoffverarbeitung an. Das Netzwerk sieht sein wichtigstes Ziel darin, die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Automobilzulieferer im Bereich Kunststofftechnik zu erhöhen. Das bringt vielfältige Aufgaben: So treffen sich die Netzwerk-Mitglieder regelmäßig in einem der Mitgliedsunternehmen zum Dialog, um beispielsweise über Kernkompetenzen des gastgebenden Unternehmens aufzuklären, informatorische Synergieeffekte auszuschöpfen, vielfältige Probleme vorzutragen und Lösungen zu diskutieren oder gemeinsame Verbund-Projekte zu planen und einzugehen.

AMZK kooperiert eng mit der 1999 gegründeten Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) und übernimmt im Arbeitskreis Kunststofftechnik fachspezifische Teilaufgaben der Verbundinitiative.

Die Netzwerk-Mitglieder betreiben im Kunststoff-Zentrum in Leipzig eine gemeinsame ständige Ausstellung, in der sie ihre neusten, innovativen Produkte vorstellen. Und: gleich nebenan findet der Ausstellungsbesucher das „Automotive Award Center – Plastics“ der Society of Plastics Central Europe (SPE), in dem die neusten und ausgezeichneten Kunststoff-Produkte Europas für den Automobilbau präsentiert werden.

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Polykum in Sachsen-Anhalt

Die Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik in Mitteldeutschland, (Polykum) mit Sitz in Schkopau zählt 93 Unternehmen, Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu ihren Mitgliedern. Die Firmen kommen unter anderem aus den Bereichen Kunststoffverarbeitung, Werkzeug- und Formenbau, Kunststoff-Maschinenbau, Rohstoff-Herstellung und Dienstleistungen zur Kunststofftechnik. Das Netzwerk will die Zusammenarbeit der Firmen untereinander und mit der Wissenschaft entlang der Wertschöpfungskette voranzubringen. Zu den Aktivitäten gehören die Organisation von Workshops und wissenschaftlichen Fachveranstaltungen, der jährliche Polykum Innovationstag, die Organisation von Gemeinschaftsständen auf regionalen und internationalen Fachmessen sowie ein Online-Newsletter mit vielseitig aufbereiteten Informationen aus der Kunststoffbranche. Aber auch mit Neugründungen und Ansiedlungen von Unternehmen sowie mit der branchenspezifischen Nachwuchsförderung und Weiterbildung befasst sich Cluster. Darüber hinaus pflegt Polykum Kontakte zu Partnernetzwerken in Deutschland und Europa und initiiert Kooperationen mit Unternehmen und Einrichtungen über Ländergrenzen hinweg.

Derzeit wird ein Projekt im Rahmen der „Research in Germany“ bearbeitet. Ziel ist vor allem, die Vermarktung der Region Mitteldeutschland und ihres hohen Potenzials in Forschung und Entwicklung sowie als Dienstleister im Bereich der Polymerentwicklung und Kunststofftechnik zu unterstützen.

Polymermat in Thüringen

Das Netzwerk Polymermat, mit Sitz in Jena, versteht sich als Netzwerk der Kunststoffindustrie in Thüringen. 75 Firmen gehören zum Verein. Sein Ziel ist die Entwicklung der Kunststoffindustrie Thüringens. Dabei geht es vordergründig um die Stärkung der Innovations- und Wirtschaftskraft der Unternehmen – in der Partnerschaft von Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Dies zu erreichen, bedarf es vielfältiger Maßnahmen. Polymermat zählt dazu vor allem: die Vernetzung der Unternehmen voranzubringen, deren Kommunikation und Kooperationen zu verbessern, Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte zu unterstützen sowie die Qualifizierung von Fachkräften und deren Weiterbildung. Viele Projekte innerhalb dieser Maßnahmen laufen bereits. Einen entscheidenden Schwerpunkt legt das Netzwerk dabei auf die Ausbildung des fachlichen Nachwuchses und die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter in der Kunststoffbranche. Das zeigt sich beispielsweise in veranstalteten Unternehmerforen, in der Herausgabe der Ausbildungsbroschüre „Kunststoff & Karriere“ oder in den Informationsveranstaltungen von Polymermat in Thüringer Schulen sowie die Präsenz des Netzwerkes auf Bildungsmessen in Thüringen.

Die länderspezifischen K-Netzwerke in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommunizieren und kooperieren intensiv miteinander. Dafür haben sie eigens das Mitteldeutsche Kunststoff-Netzwerk (MKN) geschaffen.

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