K-Industrie in Österreich

Bio-Kunststoffe für Blasfolieneinsatz recyceln

Bis 50 Prozent Regranulat nutzt Pely-Plastic bei der Produktion von Bio-Folien. Das ist möglich dank einer angepassten Recyclingtechnologie.

Im Kern der Aufbereitungstechnik von post-industriellen Bio-Kunststoffabfällen setzt das Unternehmen auf eine Recyclinganlage des Typs S Gran HD. Die patentierte „One-Step-Technology“, bei der Kunststoffe im Recyclingprozess keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden soll die schonende Verarbeitung des Materials sicherstellen – was für die Wiederverwertung von Bio-Kunststoffe von hoher Bedeutung ist.

Blasfolienhersteller Pely-Plastic startete Versuchsläufe mit dem Rohstoff Master-Bi von Novamont – äußerst erfolgreich, wie vermeldet wird. 20 bis 50 Prozent Regranulat seien dem Neumaterial zugefügt worden, ohne die Folieneigenschaften negativ zu beeinflussen. Auch Nachfolgeprozesse wie das Bedrucken der Folien oder das Anbringen der Taschenhenkel gestaltete sich demnach problemlos. Das zu regranulierende Ausgangsmaterial könne bis zu sechs Monate ohne Qualitätseinbußen gelagert werden.

Aktuell bereitet das Kunststoff Magazin einen detaillierten Erfahrungsbericht mit dieser Anwendung vor.

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