Kunststoffe für den Fahrzeugbau

Keine windigen Lösungen

Im Rahmen der Windenergienutzung spielen Kunststoffe eine herausragende Rolle. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist auch bei einer Serie neu entwickelter „Mikroanlagen“ der Fall.

Mit dem Ziel der vielfältigen lokalen Energieerzeugung hat die niederländische EverkinetIQ International die erste kleine Windturbine der Serie PIQO entwickelt. Beteiligt an diesem Projekt waren die Unternehmen Albis Plastic, BASF und Pekago. Diese Anlagen unterscheiden sich von den großen Windkrafträdern durch geringeren Durchmesser und geringeres Gewicht. Die ersten Prototypen dieser Mikrowindturbinen stehen auf niederländischen Gebäuden und dienen umfassenden Feldversuchen. Nachdem nun ausreichend Datenmaterial zur Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit dieser Turbinen vorliegt, wurden sie optimiert und EverkinetIQ bereitet den breiten Markteinstieg vor.

Zusammen mit dem Vertriebspartner Albis Benelux hat das neu gegründete BASF-Tochterunternehmen Styrolution für den Rotor der Turbine den mit 15 Prozent Glasfasern verstärkten Werkstoff Luran S KR 2858 G3 aus der Familie der ASA-Polymere (Acrylester-Styrol-Acrylnitril) geliefert. Er bietet laut Hersteller besonders gute Witterungsbeständigkeit, UV- und Alterungsstabilität sowie Chemikalienresistenz. Für den runden Rahmen mit etwa 1,5 Meter Durchmesser eignet sich das ungefüllte und damit weniger steife Luran S 797 S.

Mit diesen Werkstoffen wurde eine wirtschaftliche und gleichzeitig solide Lösung entwickelt, die für lange Lebens- und Nutzungsdauer sorgen soll.

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