Nachhaltigkeit und Produktivität

Meinolf Droege,

Formenbauer hilft beim Nutzen europäischer Fördermöglichkeiten

Die Themen Nachhaltigkeit und das Bewältigen der globalenKlimakrise gehören zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen. Formenbauer Haidlmair hat in den letzten Jahren viele Initiativen gestartet,um seinen Teil dazu beizutragen. Dazu gehören konsequente Investitionen in die Infrastruktur, um hier CO2 einzusparen und nachhaltiger zu arbeiten.

Das Führungsteam (von links) Rene Haidlmair, Mario Haidlmair und Heinz Klausriegler intensiviert die Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit. © Haidlmair

Vor einigen Jahren wurde beispielsweise die Beleuchtung in den Werkshallen auf energiesparende LED-Technologie umgestellt, die Lüftungsanlagen wurden optimiert und die größte Photovoltaikanlage der Region versorgt einen Teil des Unternehmens mit Strom aus Sonnenenergie. Zusätzlich wurde die Wärmedämmung der Produktionshallen optimiert und Hitzeschutzverglasung installiert, um den Energiebedarf zur Klimatisierung zu minimieren. Bei der Heizung setzt Haidlmair auf ein kommunales Projekt, das laut eigener Angaben die Ressourcen effizient und umweltschonend nützt.

Auch die Mitarbeiter leisten ihren Beitrag zur CO2 Reduktion, indem einige von ihnen das Angebot des Unternehmens angenommen haben, das den Bezug von Elektroautos zu einem besonders günstigen Preis ermöglicht. Auf diesem Wege seien bereits rund 15 Prozent mit E-Fahrzeugen von BMW und Volkswagen unterwegs. Diese Elektroautos können während der Arbeitszeit kostenlos geladen werden. Darüber hinaus bezieht Haidlmair seine Energie komplett aus erneuerbaren Quellen.

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Geschäftsführer Mario Haidlmair: „Zudem haben wir haben einige Initiativen auf den Weg gebracht, die auch unsere Werkzeuge nachhaltiger machen, wovon vor allem unsere Kunden profitieren. Aus diesem Grund haben wir unseren Unternehmensslogan von „For Higher Productivity“ auf „Productivity for Sustainability“ geändert, auch um unser Ziel und unser Angebot kurz und prägnant zu untermauern.“ So haben die Haidlmair-Techniker den gesamten Produktionsprozess der Werkzeuge und deren Technik auf CO2-Einsparungspotentiale geprüft. Dazu gehören beispielsweise optimierte Baugrößen oder kompaktes Design, werkzeugoptimierte Zykluszeiten und der Einsatz von Technologien, die den Einsatz von Recyclingmaterialien begünstigen, eine erhebliche Energieeinsparung in der Produktion ermöglichen oder digitale Werkzeugüberwachungssysteme enthalten, die einzelne Dienstreisen obsolet machen. Diese Technologien kommen zum Großteil von Unternehmen aus der Haidlmair Group, wie das Heißkanalsystem FDU oder das Mould Monitoring-System der Digital Moulds ein Joint Venture mit Hofmann Werkzeugbau.

Kunden sollen von diesen Ideen und Innovationen mehrfach profitieren. Zum einen helfen Ihnen die Haidlmair-Werkzeuge die eigenen Nachhaltigkeitsziele leichter zu erreichen und zum anderen können sie durch Anschaffung leistungsfähigerer Werkzeuge ihre Produktivität steigern. Die Investitionskosten wiederum lassen sich zum Teil durch neue Förderungen der Europäischen Union und einzelner Nationalstaaten refinanzieren. Dabei steht Haidlmair den Kunden mit Rat und Tat zur Seite: „Bei den Förderungen, die die EU in diese Richtung bereits vorgestellt hat, warten wir noch auf die Details. Aber wir sehen hier doch einiges an Potential in den nächsten Monaten und Jahren. Ziel muss es sein, gemeinsam eine nachhaltigere, aber gleichzeitig produktivere Produktion zu ermöglichen“, erläutert Mario Haidlmair einen weiteren Vorteil bei der Neuanschaffung von Werkzeugen mit Nachhaltigkeitsbonus.

Alle diese Anstrengungen in Richtung Nachhaltigkeit sollen nicht das Ende der Fahnenstange sein. Für die nächsten Monate seien weitere Schritte geplant, sowohl betrieblich als auch bei den angebotenen Werkzeugen.

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