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Maschinen und Anlagen für KunststoffverarbeiterHochleistungsanlagen für bessere Verpackungsbänder

Neue Entwicklungen optimieren Kosten und Qualität
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Maschinen und Anlagen für Kunststoffverarbeiter: Hochleistungsanlagen für bessere Verpackungsbänder
Sukzessive ersetzen Verpackungsbänder aus PET Umreifungen aus Stahlband – auch bei schweren Gütern. Vielfältige anwendungstechnische Vorteile, aber auch die Möglichkeit Recyclingmaterial wie PET-Flakes sinnvoll einzusetzen, lassen den Bedarf weiter steigen.

Für die Transportverpackungen und Umreifung von schweren Gütern galt Stahlband bisher aufgrund seiner Festigkeit als das einzige zuverlässige Material. So wurden in Europa und USA im Jahre 2006 laut Anlagenbauer Reimotec immerhin 600.000 Tonnen Verpackungsband aus Stahl produziert. Nicht zuletzt durch die Stahlkrise wird Stahlband immer mehr durch Verpackungsband ersetzt. Vorteile bei Kosten, Anwendung und Handling sprechen für diese Alternative. Zumeist entstehen sie überwiegend aus Verpackungsabfällen wie Flakes aus PET-Flaschen.

Da Flakes durch den hydrolytischen Abbau beim ersten Extrusionsschritt eine breite Molekulargewichtsverteilung und ein geringeres Molekulargewicht als Neuware aufweisen, war es in der Vergangenheit nicht möglich, hochwertige Verpackungsbänder vollständig aus Flaschen-Flakes herzustellen. Das Problem wurde durch Zusatz von Additiven oder durch Mischung von Flakes mit Neuware gelöst. Nachteilig sind hierbei allerdings die erhöhten Rohstoffkosten. Reimotec hat nach eigenen Angaben bereits 2001 eine Technologie entwickelt und patentiert, mit der hochwertiges Verpackungsband vollständig aus diesen Flakes hergestellt werden kann, ohne teure Additive oder Neuware zusetzen zu müssen.

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Doppelschneckentechnik im Zentrum

Herzstück dieser Anlagen ist der gleichlaufende Doppelschneckenextruder, Reitruder genannt. Verbesserte Entgasungssysteme und weiterentwickelte Schneckengeometrien sollen es den Verarbeitern ermöglichen, sich immer mehr und besser an die knappe und mittlerweile mit steigenden Preisen einhergehende PET-Rohstoffsituation anzupassen und somit den Benefit zu steigern.

Durch den Einsatz der Doppelschneckentechnik und eines modernen Anlagen- und Bedienkonzeptes bis hin zu automatischem Spulenwechsel, Etikettierung, Verpackung und Palettierung, lassen sich hochproduktive Komplettanlagen konfigurieren. Bei der Verarbeitung von Polypropylen (PP) werden durch neue Spinnköpfe und verändertes Anlagendesign immer bessere Toleranzen erreicht.

Packende drei Schichten

Zu einem moderneren Automatisierungskonzept gehört auch die kontinuierliche und automatische Erfassung und Protokollierung der Bandbreite und -dicke. Für alle handelsüblichen Bandtypen steht ein System zur Verfügung, das in Echtzeit und inline Dicke und Breite von bis zu 16 Bändern erfasst, statistisch ausgewertet und protokolliert werden können. Und nicht zuletzt durch Weiterentwicklung „am Ende der Anlage“ stieg die Leistung der Vollautomaten auf 300 kg/Spule was die Produktivität der Gesamtanlagen deutlich erhöhte.

Die Erfolgsgeschichte des Kunststoffverpackungsbandes ist geprägt durch das Vorhandensein preiswerter PET-Recyclingmaterialien. Können aus minderwertigen und preiswerteren PET-Mahlgütern (Bottle Flakes) hochwertige Verpackungsbänder hergestellt werden, so steigt das Substitutionspotenzial und Stahl wird gegen Kunststoff ausgetauscht. Eine technisch interessante Möglichkeit ist die Herstellung dreischichtiger Verpackungsbänder (Trico-Technologie). Dabei besteht der Kern aus minderwertigem Recyclingmaterial wie PET-Multilayer-Mahlgut. Die obere und untere Deckschicht entsteht aus qualitativ besseren Recyclat, sie sichern die gute Verschweißbarkeit, ausreichende Kantenbruchfestigkeit und die geforderten mechanischen Eigenschaften.

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