Meinung

Auf ins Getümmel...

...heißt es für uns in wenigen Tagen, wenn uns für eine Woche das Düsseldorfer Messegelände gleichsam schluckt - und ich freu’ mich drauf. Es ist die Gelegenheit des Jahres, sehr vielen der sonst nur per Telefon, viel zu oft auch nur per Mail gepflegten Kontakten einmal wieder "Auge in Auge" gegenüber zu stehen oder zu sitzen. Und schon werden aus Kontakten wieder Menschen - mit denen es sich meiner Erfahrung nach anschließend gelegentlich sehr viel einfacher zusammenarbeiten lässt.

Der andere Aspekt: Es ist auch die Gelegenheit des Jahres, so viele Innovationen der internationalen Kunststoffbranche zu sehen und zu diskutieren, wie wohl an keinem anderen Platz. Viele Neuvorstellungen haben die Aussteller bereits im Vorfeld direkt bei potenziellen Kunden und Anwendern angekündigt. Wir haben seit Wochen unter http://www.kunststoff-magazin.de und in unseren Newslettern berichtet. Aber hier, auf dem Gelände, im direkten Gespräch, fließen zusätzliche Informationen - und sei es auch nur der Eindruck, den man vom Gesprächspartner gewinnt. Schließlich werden Geschäfte noch immer zwischen Menschen statt Maschinen gemacht, und in Projekten, bei Investitionsentscheidungen ist ein gewisses Maß an Vertrauen in die Kompetenz, die Leistungsfähigkeit und vielleicht sogar ein gewisses Maß an Sympathie nicht die schlechteste Voraussetzung für den gemeinsamen Erfolg. Zeit, mal "auf den Busch" zu klopfen.

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Zeit ist knapp - und so teilen wir wahrscheinlich das Schicksal, die Messetage unter einigem Termindruck absolvieren zu müssen. Trotzdem werde ich wieder versuchen, mir einen halben Tag von Terminvereinbarungen frei zu halten und durch Hallen und Ausstellungsbereiche zu stöbern. Erstaunlicherweise finden sich beim "Sightseeing" immer wieder unerwartete interessante, bis dato unbekannte Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, die kurz- oder mittelfristig Ansätze für neue Ideen liefern.

Die Messe ist anstrengend, die Beine werden im Laufe der Tage und Hallenkilometer kürzer, der Magen versauert zunehmend vom überreichlichen Kaffeeangebot und der morgendliche Stau strapaziert die Nerven. Trotzdem: Ich freu’ mich darauf, auf interessante Begegnungen und ein unvergleichliches Know-how-Konzentrat.

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