Editorial

Medaillen für die Kunststoffindustrie

sammelt China – im übertragenen Sinn – seit Jahren: Der Maschinenbau, vor allem aber die Verarbeitung boomen in Asien ohnegleichen. Ob der Wettbewerb immer vom olympischen Geist des international fairen Miteinanders getragen wird? Dazu schweigt der höfliche Redakteur lieber. Schauen wir lieber voraus, wie es bei der echten Olympiade weitergeht: Denn wenige Tage nach Erscheinen dieser Ausgabe des Kunststoff Magazins starten in Peking die Spiele.

Zeit und Gelegenheit für die Europäer, Punkte und Medaillen zu sammeln. Auch und besonders mit der Hilfe der Kunststofftechnik. Schließlich sponsern verschiedene Initiativen der Kunststoffindustrie unter Federführung von Plastics Europe seit mehr als zehn Jahren Wassersportler wie Kanuten, Segler, Ruderer und Kajakfahrer im „Team Kunststoff“ (www.team-kunststoff.de).

Wassersportgeräte aller olympischen Klassen, vom Surfbrett bis zum Segelboot, bestehen vor allem aus Hochleistungs-Kunststoffen. Diese Verbindung, das positive Image der als „sauber“ geltenden Sportarten zu nutzen, bietet sich also an: Die Bilder des dynamischen, kraftvollen Kanuslaloms oder das extrem schnelle, elegante Segeln sollte die gesamte Kunststoffbranche profitieren lassen. Hochleistung bis in die Grenzbereiche der Technik hinein, erste Wahl statt billiger Ersatz – das sind die richtigen Botschaften.

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Vielleicht wird in Peking ja aus Kunststoff Gold, wie es sich die Sponsoren wünschen. Warten wir es ab. Ein großer Teil der Kolleginnen und Kollegen wird die interessanten Übertragungen am Fernseher verfolgen. Und auch der besteht in großen Teilen aus Kunststoffen.
Vielleicht können Sie Ihren Chef davon überzeugen, dass es sich beim Anschauen der Wassersportwettbewerbe in großen Teilen nicht um einen privaten Spaß, sondern um eine Fortbildungsmaßnahme in Sachen effizienter Kunststoffeinsatz handelt. Wie dem auch sei – in jedem Fall wünscht die Redaktion viel Spaß bei einem der sportlichen Großereignisse des Jahres.

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