Kommentar

Droege empfiehlt …

… einen Blick auf die Smarte Fabrik im Schreibtischformat. Fast jeder kennt die technischen Konstruktionsbaukästen der Marke Fischertechnik, die das Heranführen an Technik und die Begeisterung dafür viele gestandene Ingenieure bis heute nachvollziehen können. Schon immer forderten sie die technische und handwerkliche Kreativität von Kindern und Jugendlichen heraus.

Fabrik 4.0 im Kleinformat aber mit großem Anspruch. © Fischer

Auf der Fachmesse All about Automation in Leipzig präsentiert der Hersteller eine weitere Evolutionsstufe, mit der sich Funktionsweisen der Smarten Fabrik auf Größe einer Schreibtischplatte nachbilden lassen. Die Anlage besteht aus mehreren Arbeitsstationen, das über eine Cloud verbundene Dashboard visualisiert die Prozessschritte aus der Perspektive von Kunden, Lieferanten und Produktionsleitung.

Klar, hier geht es nicht um Spielzeug. Das System eignet sich wohl eher für grundsätzliche Darstellungen und Erklärungen zu möglichen Abläufen unter dem Signet Fabrik 4.0. Zielgruppen sind Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen, die die Wissensvermittlung zum häufig wenig anschaulichen Thema Informationsverarbeitung im Unternehmen mit etwas „begreifbarem“ unterstützen wollen. Den Spieltrieb zu nutzen, war schon immer das Beste Mittel, um Interesse an komplexen Themen zu fördern, wie der Erfolg der einfacheren Fischertechnik-Konstruktionsbaukästen zeigt. Schließlich gilt noch immer: Auch Männer sind Kinder – nur die Spielzeuge werden teurer. Das gilt in ähnlicher Weise natürlich für technisch interessierte und tätige Frauen.

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