Meinung

Wieder mal …

…gilt es, die Übersicht zu behalten, wenn wir uns in wenigen Tagen ins pralle Leben auf dem Düsseldorfer Messegelände stürzen. Natürlich bin ich neugierig auf viele Innovationen und Präsentationen, die auf kurzen Wegen zu erreichen sind.

Redaktionssitzung

Vor allem aber bietet die K 2016 die Gelegenheit des Jahres, zumindest einigen der vielen neuen Kontakte, die sonst nur per Telefon, E-Mail oder auf anderen Wegen gepflegt werden, ein Gesicht zu geben. Meiner Erfahrung nach tut man sich anschließend leichter bei der weiteren gewinnbringenden Zusammenarbeit. Und das bleibt wohl auch in Zeiten von Internet-Kommunikation und Videokonferenzen so. Vielleicht ist genau das sogar der wichtigste Effekt einer solchen Veranstaltung.

Der andere Aspekt: Die Messe bietet natürlich ebenso die Gelegenheit des Jahres, so viele Innovationen der internationalen Kunststoffbranche zu sehen und zu diskutieren, wie an keinem anderen Platz. Viele Neuvorstellungen haben die Aussteller bereits im Vorfeld direkt bei potenziellen Kunden, Anwendern und auch in unserer Redaktion angekündigt. Wir haben seit Wochen unter http://www.kunststoff-magazin.de und in unseren Newslettern berichtet. Aber hier, auf dem Gelände, im direkten Gespräch, fließen zusätzliche Informationen – und sei es auch nur der Eindruck, den man vom Gesprächspartner gewinnt. Zeit, bei dem einen oder anderen potenziellen Geschäftspartner mal persönlich „auf den Busch“ zu klopfen.

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Zeit ist knapp – und so teilt die Redaktion das Schicksal der meisten Besucher, die Messetage unter einigem Termindruck absolvieren zu müssen. Trotzdem werde ich wieder versuchen, zumindest einen halben Tag von Terminvereinbarungen frei zu halten und durch Hallen und Ausstellungsbereiche zu stöbern. Erstaunlicherweise finden sich beim „Sightseeing“ immer wieder unerwartete, interessante, bis dato unbekannte Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, die Ansätze für neue Ideen liefern.

Die Messe ist anstrengend, die Beine werden im Laufe der Tage und Hallenkilometer kürzer, der Magen versauert zunehmend vom überreichlichen Kaffeeangebot und der morgendliche Stau strapaziert die Nerven. Trotzdem: Ich freu’ mich wieder mal darauf – auf interessante Begegnungen und eine unvergleichliche Informationsdichte.

Es grüßt aus Darmstadt

Meinolf Droege

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