Simulation

Digital Twin einer Spritzgießmaschine

Besucher der K-Messe konnten den digitalen Zwilling einer Spritzgießmaschine erleben. Mit ihm können Maschinenhersteller die Entwicklungszeit verkürzen, eine virtuelle Inbetriebnahme durchführen oder Anwender schulen.

Mit digitalen End-to-End-Lösungen soll auch die Kunststoffindustrie von Industrie 4.0 profitieren. © Siemens

Der Digital Twin wird mit der Software NX Mechatronics Concept Designer und dem Simatic Machine Simulator von Siemens erstellt. Die Hardware-in-the-Loop-Simulation besteht aus dem Open Controller Simatic ET 200SP, der kundenspezifisch konfiguriert werden kann. Er unterstützt auch die modulare Kunststoff-Softwarebibliothek im TIA-Portal, bietet integrierte Sicherheitsfunktionen und kann direkt an Human Machine Interface (HMI) angebunden werden. Auch eine Anbindung an das offene, Cloud-basierten Betriebssystem Mindsphere ist möglich.

Gezeigt wird auf der Messe auch der Digital Twin des Entnahmehandlings, der, von einer Simatic S7 gesteuert und einem mobilen HMI bedient wird. Die Software NX Mechatronics Concept Designer und Simit werden zur kollisionsfreien Bewegung des Handlings eingesetzt. Darüber hinaus validieren sie die Ablaufsteuerung auf Fehlerszenarien in der Maschine und im Handling. Die Simatic-Steuerung unterstützt die Punkt-zu-Punkt-Regelung und Bahninterpolation. Dadurch lassen sich mit dem Entnahmehandling auch nachgelagerte Bearbeitungsprozesse realisieren. Der Server der Steuerung entspricht dem OPC UA Robotics Companion Industriestandard. Mit den Simatic Mindsphere Apps können Maschinendaten analysiert und visualisiert werden. So überwacht beispielswiese der Simatic Machine Monitor die servicerelevanten Daten des Entnahmehandlings, wie Zustands-, Qualitäts- und Produktionsdaten. Vorausschauende Wartung ist möglich.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige