Ultraschallschweißen

Digitaler Zwilling spart Zeit

Mit einer neuen Maschinengeneration wird das Thema Digitalisierung und Visualisierung beim Ultraschallschweißen in den Mittepunkt gerückt. Eine neue übersichtliche Steuerungsplattform soll Prozesseinrichtung, Produktion und Wartung erleichtern.

Konfigurieren statt programmieren mit dem digitalen Zwilling.

Alle Bestandteile der Ultraschall-Schweißmaschine und des angeschlossenen Zubehörs sowie alle Prozessschritte und -abläufe sind laut Herrmann Ultraschall detailliert und lückenlos in der Steuerungssoftware abgebildet – als digitaler Zwilling. Dazu gehören Sensoren und Aktuatoren und auch komplexe angeschlossene Geräte wie Kameras und Scanner. Über diesen digitalen Zwilling lassen sich demnach alle Komponenten und Funktionen über simple Konfiguration und Parametrierung an die Bedürfnisse der Anwendung, der Anlage und der Bediener anpassen. Der Schweißprozess und der vollständige Maschinenzyklus können in der Steuerungsplattform modelliert und über bereitgestellte Prozessdaten beständig kontrolliert werden. Die Integration von vor- und nachgeschalteten Prüf- und Zusatzoptionen sei damit deutlich einfacher.

Ein geführter Werkzeugwechsel mit RFID-codierten Werkzeugen und automatisch spannenden Vorrichtungen erleichtert zudem den sicheren Produktwechsel für den Kunden. Falsche Kombinationen von Schweißprogramm, Schwinggebilde und Vorrichtung sollen nicht mehr möglich sein, auch die optimale Startposition für die Applikation stelle das System automatisch ein.

Anzeige

Somit sei auch bei Serienmaschinen die Losgröße 1 wirtschaftlich machbar. Ein mehrstufiges Meldemanagement informiert über Fehler und Hinweise in Klartext und macht einfache Behebungsvorschläge. Die neue Steuerungsplattform sei so aufgesetzt, dass Zukunftsthemen wie Predictive Maintenance und Data Mining einfach ergänzt werden können.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige