Forschungsprojekt

Ultraschallschweiß-Verbindungen – wie ermüden sie wirklich?

Im August 2015 startete am SKZ ein Forschungsprojekt zur Gewinnung grundlegender Kenntnisse der Zusammenhänge zwischen den Kurzzeit- und den dynamischen Langzeiteigenschaften ultraschallgeschweißter Nähte sowie den maßgeblichen Schweißprozessparametern. Die Forschungsergebnisse sollen erstmals die Berücksichtigung der praxisrelevanten dynamischen Belastungen im Lebenszyklus ultraschallgeschweißter Kunststoffbauteile ermöglichen. So soll es möglich sein, die Bauteilauslegung unter Berücksichtigung dynamischer Lasten zu optimieren.

Langzeit-Auswirkungen dynamischer Lasten auf Ultraschallschweißungen an Kunststoffen werden in einem Forschungsprojekt ergründet. (Quelle: SKZ)

Für das Forschungsvorhaben werden für das Ultraschallschweißen typische Materialien wie PA (verstärkt und unverstärkt), PP (verstärkt und unverstärkt), PC, ABS und PC/ABS für den Automotiv- und Medizinbereich gewählt.

Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate. Das Vorhaben der Forschungsvereinigung FSKZ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Interessierte Unternehmen sind eingeladen, als Mitglieder im projektbegleitenden Ausschuss mitzuwirken und die Forschungsarbeiten in dem Projekt mitzugestalten und sich über die aktuellen Ergebnisse zu informieren.

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