Ultraschall-Schweißen von Kunststoff und Metall

In zehn Jahren Umsatzverdoppelung bei Herrmann Ultraschall

Für das Geschäftsjahr 2017 meldet Herrmann Ultraschalltechnik, aktiv vor allem in den Segmenten Ultraschallschweißen von Spritzgießteilen, Pack- und Vliesstoffen gruppenweit 75 Millionen Euro Umsatz und 400 Mitarbeiter. 

Die aktuelle Geschäftsführung mit (v.l.) COO Carsten O’Beirne, CFO Anja Zschernig und CEO Thomas Herrmann. (Bild: Herrmann Ultraschall)

Wichtige Beiträge zum erfolgreichen Jahresabschluss habe das OEM-Komponentengeschäft in Asien und Südamerika sowie die US-Tochter Herrmann Ultrasonics geliefert. Auch die Japan-Tochter nehme in allen Geschäftsbereichen Fahrt auf. Strategisch wurde mit Standorten in nun 19 Ländern die Marktnähe ausgebaut, vor allem in Brasilien, Japan, Südostasien, aber auch in Europa.

CEO Thomas Herrmann erklärt: „Das erneut gute Jahresergebnis spiegelt die erfolgreichen Veränderungen der vergangenen zehn Jahre wider. Die Führungsstruktur und -kultur im Headquarter in Karlsbad wurde überarbeitet und hierarchische Organisationsstrukturen durch Führungskreise ersetzt. Seit zwei Jahren läuft ein umfangreiches Lean Management Projekt, das neben der Produktion auch die Verwaltung einbezieht. Ziel ist eine gesteigerte Produktivität und bessere Qualitätssicherung – und die Lebensqualität unserer Belegschaft.“ Die Ergebnisse sind weiter erfolgversprechend: Laut Unternehmen wurden in den vergangenen zehn Jahren die Belegschaft und der Umsatz verdoppelt und die Anzahl der Standorte verdreifacht.

Neuer Geschäftsbereich Metal

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Herrmann Ultraschall wird den Wandel zu neuen Antriebstechnologien nutzen und neben Kunststoffen künftig auch Nichteisenmetalle wie Kupfer und Aluminium verschweißen. Basierend auf einem Markteintrittskonzept sollen bis Ende 2018 zwei neue Maschinen an den Start gehen.

Darüber hinaus werden aktuell 20 Millionen Euro in eine Gebäudeerweiterung von 9000 Quadratmeter investiert. Hier sollen 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Eine hauseigene Akademie zum Wissenstransfer und eine Ausbildungsquote von 13 Prozent sind weitere wichtige Maßnahmen für die Zukunft.

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