Laser-Modul K 3643

Laser-Durchstrahlschweißen nachrüsten

Ein für Reinraumklasse 7 und dem GMP Grade C optimierte Laser-Integrationsmodul soll das Laserdurchstrahlschweißen in bestehende Anlagen integrierbar machen. Auch die Verknüpfung mit automatisierten Fertigungslinien und Anlagen wie Transportbänder und Drehteller sei vergleichsweise einfach möglich.

Hohe Flexibilität bei der Installation und gute Zugänglichkeit seien mit der 300 Millimeter breiten Laser-Einheit gegeben. Die Versorgungsunit mit Laserquelle, Schaltschrank und Pneumatikausrüstung kann entfernt von dem Laser-Integrationsmodul installiert werden. Für Flexibilität sorgt auch die Anbindung unter Profibus, Profinet, Ethernet oder per RS232-Schnittstelle. Auch die Möglichkeit der Fernwartung ist vorgesehen. Das Modul kann mit einem Diodenlaser oder Faserlaser des Leistungsbereichs von 25 bis 300 Watt cw am Glasfaserende (plus Leistungsreserve von etwa 20 Prozent) ausgestattet werden. Intuitiv via Touch Panel und Visualisierungssoftware zu bedienen sind alle Prozessgrößen zu überwachen und über Soll, Ober- und Untergrenze einstellbar. Niederhaltekraft, Laser-Leistung und Scangeschwindigkeit lassen sich dynamisch steuern. Die Prozess-Datenarchivierung ist auf bauseitigem Netzlaufwerk, alternativ auf SD-Card oder USB-Stick möglich.

Das Niederhalte-Spann-System besteht aus einem pneumatischen Anpresszylinder und Zwei-Säulen-Präzisionsführung. Spannwinkel und Maskenaufnahme lassen sich über zwei Rotationspunkte parallel zum Aufnahmewerkzeug positionieren. Das Spannsystem ermöglicht laut Hersteller über eine Referenz-bezogene Wegmessung mit wahlweise 0,001 oder 0,01 Millimeter Toleranz eine Bauteil-/Deckelabfrage und kann somit Ausschuss verhindern. Während des Schweißvorgangs wird der Einsinkverlauf überwacht. Der manuelle Werkzeugschnell-Wechsel sei in rund fünf Minuten erledigt. Dies und die Werkzeug Codierung mit automatischer Erkennung und Wahl des zugehörigen Fertigungs-Programms tragen zur hohen Produktivität bei.

Anzeige

Das Laser-Schweißverfahren erfülle hohe Anforderungen an Dichtheit sowie Partikelfreiheit und Sauberkeit der Schweißverbindungen. Eine strömungsoptimierte gut zu reinigende Edelstahl-Haube umschließt das Laserschweiß-Integrationsmodul und Abdeckungen kapseln partikelemittierende oder gefettete Maschinenbereiche. Das Laser-Modul K 3643 komplettiert die Produktpalette des Kunststoff-Verbindungsspezialisten aus Neuffen, die alle gängigen Schweißverfahren umfasst.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

News

LPKF Laser Welding expandiert

Seit der Gründung im Jahr 2001 ist die Belegschaft des Bereichs Laser-Kunststoffschweißen auf mehr als 125 Mitarbeiter angewachsen. Trotz ständiger Erweiterungen platzt der derzeitige Standort in Erlangen aus allen Nähten.

mehr...

Lasermarkieren

Lasermarkieren mit dem 6-Achser

Mit einer Weltneuheit will Treffert zur Fakuma aufwarten: Erstmals gezeigt wird nach Unternehmensangaben ein Laser mit frei programmierbarem 6-Achsen-Roboter zum Lasermarkieren und -schweißen von Kunststoffen.

mehr...

WS-AT

Laser-Schweißzelle: Laser leistet

Eine besonders kompakte Laser-Schweißzelle mit variabler Einsatzmöglichkeit, wird während der Fakuma vorgestellt.Auf kleinem Raum sind Techniken wie Faser- und Leistungsüberwachung und ein optionales Pyrometer untergebracht.

mehr...

Montage

Smarte Schweißtechnologie

Der Laser ist generell sehr flexibel einsetzbar, beim Schweißen von Kunststoffen sind häufig Rationalisierungsreserven zu erschließen, wie eine Premiere zur Fakuma zeigt. Laser-Kunststoffschweißen hat sich einen guten Namen für eine schnelle,...

mehr...