Montage

Smarte Schweißtechnologie

Der Laser ist generell sehr flexibel einsetzbar, beim Schweißen von Kunststoffen sind häufig Rationalisierungsreserven zu erschließen, wie eine Premiere zur Fakuma zeigt.

Laser-Kunststoffschweißen hat sich einen guten Namen für eine schnelle, günstige und präzise Produktion gemacht. In der Automobiltechnik zählen die geringen Stückkosten und Ausfallraten, im Medizinbereich kommt es auf Hygiene und Sicherheit an. Beides können Laserschweißsysteme beten.

Stellvertretend für Mittel- und Großserienproduktion steht die LQ-Vario. Das ausgestellte System kommt mit einem Rundschalttisch und kann auch mit zwei Bauteilnestern für einen höheren Durchsatz ausgestattet werden. Mit dem LQ-Spot zeigt LPKF eine geschickte Art der Befestigung von Elementen in Gehäusen. Das System schweißt eine kleine Kappe und sichert so Einbaukomponenten spielfrei ohne mechanischen oder thermischen Stress. Vom Prototypen zum Seriengerät:

Premiere hat das Gerät LQ-Smart zur Fakuma. Ein kleiner, kompakter Schweißkopf mit Spannvorrichtung und ein davon abgesetztes 19"-Rack schaffen neue Freiheiten bei der Integration des Laserschweißen in anspruchsvolle Produktionsprozesse.

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Das Transmissions-Messgerät LQ-TMG 3 arbeitet mit einem Laser der Produktions-Wellenlänge. Es kann einzeln zur Qualitätssicherung und -dokumentation betrieben werden und lässt sich auch in Laser-Schweißumgebungen integrieren.

Eine weitere Produktneuheit bleibt bis zur Fakuma in den Entwicklungslaboren: Mit einem speziell für Prototypen und Kleinserien konzipierten Tischgerät will LPKF das Laser-Kunststoffschweißen für weitere Märkte attraktiver machen.


Fakuma, Halle A4, Stand 4122

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