WS-AT

Laser-Schweißzelle: Laser leistet

Eine besonders kompakte Laser-Schweißzelle mit variabler Einsatzmöglichkeit, wird während der Fakuma vorgestellt.

Auf kleinem Raum sind Techniken wie Faser- und Leistungsüberwachung und ein optionales Pyrometer untergebracht. Wie schon ihr Vorgänger ist die WS-AT – Work Station, Advanced Technology mit neuer Spot-Optik – mit verschiedenen Brennweiten zur optimalen Einstellung der Schweißnahtbreite verfügbar. Am Eingang der Optik wird die eingekoppelte Faser auf Position überwacht. Falls die Faser also im Betrieb der Optik aus der Halterung zu gleiten droht wird der Laser abgestellt.

Um die Sicherheit des Prozesses näher zu überwachen sind die Optiken auch mit einer Leistungsmessung versehen. Damit sei zu gewährleisten, dass die eingestellte Leistung auch tatsächlich in der Optik ankommt. Zusätzlich kann so auch ein Fehlverhalten der Faser analysiert werden. Als Option kann zusätzlich ein integriertes Pyrometer eingesetzt werden. Hiermit wird während des Schweißes die Wärme in der Naht gemessen, der Wert kann zu Prozessüberwachung verwendet werden. Am Stand von Leister soll das Schweißen von Visitenkartenhaltern und deren Wärmedetektion live zu sehen sein.

Zusätzlich präsentieren will das Unternehmen Maschine mit Rundtakttisch mit neuem, luftgekühltem Diodenlaser und Scanner Optik. Die Optik lenkt den Laser ab und führt ihn entlang der Kontur. Die Ablenkung geschieht mehrmals in kurzer Folge und so werde das Bauteil quasi-simultan erwärmt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, verschiedene Schweißnahtbreiten und Leistungsdichteverteilungen zu erzeugen.

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Fakuma, Halle A4, Stand 4003

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