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11. Schwarzheider Kunststoffkolloquium präsentiert innovative Materialien und Verfahren

Diese und weitere Themen sollen am 21. und 22. September auf dem 11. Schwarzheider Kunststoffkolloquium diskutiert werden. Dazu erwartet der Veranstalter Kunststoff-Verbundes Brandenburg Berlin (KuVBB) mehr als 120 Teilnehmer aus Industrie und Forschung.

Polyurethanschaum aus Zuckerrübenschnitzeln - eine Entwicklung aus dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung Potsdam-Golm - könnte als biobasierter Dämmstoff eingesetzt werden.

Das Leitmotiv der Veranstaltung "Wo Kunststoffe die Zukunft formen" und das Ziel, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft intensiv zu fördern, spiegelt sich auch im diesjährigen Tagungsprogramm. Im Internationalen Jahr der Chemie werden interessante Beiträge in einem ausgewogenen Verhältnis von Vertretern aus Hochschulen, Instituten und Unternehmen angeboten. An den beiden Veranstaltungstagen stehen 24 Vorträge aus Produktentwicklung, Kunststoffverarbeitung, Biopolymere sowie Branchen, Märkten und Trends auf der Agenda. Die Referenten kommen aus Unternehmen wie BASF, Bayer, Evonik, Lanxess, Uhde Inventa-Fischer, Kraussmaffei und Wittmann Battenfeld und Forschungseinrichtungen wie IKV, Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung, Leibniz-Institut für Polymerforschung, TUs Berlin und Chemnitz.

Besonders Biopolymere und ihre Anwendungen, um die es speziell am zweiten Veranstaltungstag geht, werden für die Industrie interessanter. Wissenschaftler verschiedener Forschungseinrichtungen beschäftigen sich bereits seit längerem intensiv mit ihnen. Eine bessere Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Industrie herzustellen ist ein Anliegen des Kunststoffkolloquiums. Mit seiner Initiative "Innovationszentrum Biopolymere Lausitz" will der KuVBB die Entwicklung von Wertschöpfungsketten rund um Produktion, Verarbeitung und technische Anwendung von Biokunststoffen in den nächsten Jahren aktiv unterstützen.

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Seit seiner Gründung 2009 setzt sich der Verein dafür ein, die Kooperation von Forschung, Entwicklung und Wirtschaft und einen wechselseitigen Wissenstransfer zu unterstützen, den Fachkräftenachwuchs, angefangen in den Schulen bis zur Facharbeiter- und Hochschulausbildung, zu fördern sowie eine geeignete Außendarstellung für diese Branche zu betreiben einschließlich der Unterhaltung von Kontakten zu anderen Gremien, Verbänden und Netzwerken.

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