Kunststoff Magazin Online - Fachportal für die Kunststoff Industrie

Nachhaltige Abfallwirtschaft20 Jahre EPRO – internationales Networking

EPRO, die European Association of Plastics Recycling and Recovery Organisations  blickt 2017 auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit für eine umweltgerechte Rücknahme und Verwertung von Kunststoffabfällen zurück. 

sep
sep
sep
sep
Im Jahr ihres zwanzigjährigen Bestehens steigerte EPRO die Zahl ihrer Mitglieder mit dem Beitritt der irischen IFFPG nach eigenen Angaben auf zwanzig. (Bild EPRO)

1997 wurde EPRO als pan-europäisches Netzwerk von zunächst acht Organisationen gegründet. Mit dem kürzlich erklärten Beitritt der IFFPG, dem irischen Rücknahmesystem für landwirtschaftlich genutzte Kunststoffe, ist die Zahl der Mitglieder aktuell auf 20 aus 17 Ländern gewachsen. Deren Geschäftsführer, Liam Moloney, nennt gleich mehrere Gründe für diesen Beitritt: „IFFPG sucht den Austausch mit anderen Mitgliedern im Hinblick auf die bewährte Praxis der Kunststoffverwertung. Zudem wollen wir über die bevorstehende EU-Gesetzgebung informiert sein und eine Stimme in einer starken Vertretung haben, die die Gesetzgebung beeinflusst. Auch die Reputation der bestehenden Mitglieder und der vorbereitende, intensive Austauscht mit diesen haben maßgeblich zu unserer Entscheidung beigetragen.“

Anzeige

Deutsche Mitglieder sind der Grüne Punkt, Köln, und die RIGK GmbH, Wiesbaden. Damit ist dieser Zusammenschluss heute in nahezu allen Regionen Nord-, West- und Südeuropas sowie in Kanada und Südafrika präsent. Überall dort helfe EPRO, nationale Möglichkeiten durch einen internationalen Erfahrungsaustausch zu optimieren. Ein zentrales Anliegen ist, erfolgreich umgesetzte Lösungswege international bekannt zu machen und sie an nationale Randbedingungen anzupassen, um einen nachhaltigen Umgang mit landwirtschaftlich oder für Verpackungszwecke genutzten Kunststoffen voranzutreiben. Dabei konzentriert sich EPRO in den Arbeitskreisen Agricultural Plastics, EPBP (European PET Bottle Platform), Statistik und EuCertPlast (Europäische Zertifizierung für Verwerter von recyceltem Kunststoff) auf spezifische Themenschwerpunkte.

Anzeige
Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge zum Thema

Kunststoffflasche mit Dosierverschluss

Grüne WerkstofflösungZu 100 Prozent aus Post-Consumer-Rezyklaten

In Zusammenarbeit zwischen Kunde und Werkstoffhersteller entstand eine Klebstoffverpackung komplett aus Post-Consumer-Materialien. Henkel und MTM Plastics, die seit 2016 zur Borealis Gruppe gehört, haben die Lösung aus Flasche und Verschluss entwickelt.

…mehr
Europäische Produktionskapazitäten biobasierter Polymere

„Grüne“ PolymereWachstum bei bio-basierten Werkstoffen

Das Nova-Institut hat den Markt- und Trendreport „Bio-based Building Blocks and Polymers – Global Capacities and Trends 2017-2022 publiziert.

…mehr
Wertschöpfungskette des Einsatzes von Biopolymeren

KC-Biopolymer-Fachtagung in WienBiopolymere als Bausteine der Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft (Circular economy) steht im Fokus der am 20. Juni 2018 in Wien stattfindenden Biopolymer-Fachtagung des Kunststoff-Clusters. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam mit der Österreichischen Energieagentur (AEA).

…mehr
Operieren mit biobasierten Fasern

Operieren mit biobasierten FasernBiobasierte Fasern für medizinische Anwendungen

Das Projekt „Herstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern für medizinische Anwendungen“ hat zum Ziel, ein biobasiertes, biokompatibles und bioresorbierbares chirurgisches Nahtmaterial für medizinische Anwendungen zu entwickeln.

…mehr
Biomass Balance Styropor

Biomasse statt ErdölFormteile aus „Biomass Balance Styropor“

EPS, unter anderem unter den Marken Styropor und neuerdings Airpop auf dem Markt, werden nun in der ökologischen Alternative „Biomass Balance Styropor“ angeboten. Produziert werden damit unter anderem Thermoboxen für den Lebensmitteltransport.

…mehr