25. Stuttgarter Kunststoffkolloquium

Hochleistungskunststoffe, Industrie 4.0 und neue Verfahren

Am 22. und 23. März 2017 wird das Institut für Kunststofftechnik (IKT) wieder Gastgeber des Stuttgarter Kunststoffkolloquiums sein. Zum 25. Jubiläum weist das Programm mehr als 50 Vorträge in drei Parallelsessions aus.

Einsatz faserverstärkter Kunststoffe in der Großserie bleibt eines der Themen der Automobilindustrie. (Bild: IKT)

Diese werden erneut unter dem Zeichen der Themen Forschung an Maschine und Verfahren, Leichtbau mit Kunststoffen und Forschung am Werkstoff stehen und sich dabei einer Vielzahl von aktuellen Themen widmen.

Neben den Fachvorträgen sollen zwei Plenarvorträge und eine Podiumsdiskussion aktuelle Herausforderungen für die Kunststoffbranche thematisieren. So wird sich der Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge bei Porsche, Frank-Steffen Walliser, in seinem Plenarvortrag „Hochleistungskunststoffe auf dem Weg vom Motorsport in die Serie“ Trends in der Automobilbranche widmen.

Dem belasteten Image von Kunststoffen widmet sich der zweite Plenarvortrag. Unter dem Titel „Angst vor Kunststoffen? Zur Risikowahrnehmung der Bevölkerung“ wird Ortwin Renn, unter anderem Mitglied der von der Bundeskanzlerin eingesetzten Ethikkommission, darüber sprechen, inwiefern Kunststoffe mit Vorbehalten zu kämpfen haben, obwohl die Fakten eine andere Sprache sprechen.

Die Podiumsdiskussion wird die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen und Daten erörtern. Als Teilnehmer eingeplant sind die Herren Herold (B. Braun), Beiermeister (Bosch), Wacker (Uvex), Hopmann (IKV) und Kühmann (VDMA). Sie werden das Thema Industrie 4.0 mit seinen Risiken und Chancen – erstmals aus Verarbeitersicht – unter dem Titel „Industrie 4.0 – Gläserner Zulieferer oder glänzende Zukunft?“ diskutieren.

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Premiere: Automotive Academy Award

Eine weitere Premiere wird es mit der Verleihung des Automotive Academy Award 2017 der SPE Central Europe geben, mit dem Studierende der Kunststofftechnik ausgezeichnet werden, die eine hervorragende Masterarbeit mit Bezug zur Automobilanwendungen anfertigten.

Weitere Informationen unter www.stuttgarter-kunststoffkolloquium.de

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