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50 Jahre Joghurtbecher

Joghurtbecher

Im Sommer 1963 lieferte eine Berliner Molkerei zum ersten Mal ihren Joghurt in Kunststoff-Schalen aus; die Erfolgsstory des Joghurtbechers begann. Die Nachfrage war schon nach wenigen Tagen so groß, dass die Produktion der Becher kaum nachkam. Die Verbraucher schätzten damals besonders das einfache Handling beim Löffeln des Joghurts wie auch die nichtvorhandene Verletzungsgefahr gegenüber Glas-Behältnissen.

Heute verdeutlicht ein Blick in die Regale der Verbrauchermärkte den Siegeszug des Kunststoffbechers für Joghurt und andere Milchprodukte. Nicht nur im Hinblick auf die Verbraucherfreundlichkeit hat der Plastikbecher eine Vorbildfunktion, auch unter Umweltaspekten punktet er gegenüber anderen Materialien. So konnte der ohnehin schon sehr leichte Becher in den letzten Jahrzehnten noch mal an Gewicht erheblich reduziert werden. Ein Becher wiegt zurzeit im Durchschnitt ca. 3,5 Gramm. Das spart Material und schont damit Ressourcen. Auch beim LKW-Transport hilft die Leichtigkeit der Becher Sprit zu sparen.

Besonders umweltrelevant ist die Tatsache, dass in Deutschland Joghurtbecher nach ihrem Gebrauch entsorgt und recycelt werden. Die Quote liegt mittlerweile bei über 90 Prozent mit weiter steigender Tendenz. Der Joghurtbecher aus Kunststoff ist deshalb eine sehr nachhaltige Verpackung, er schützt das Produkt, er ist für den Verbraucher einfach zu handhaben, er ist besonders leicht und gut recycelbar.

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