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50 Jahre Normalien aus Lüdenscheid

Vor einem halben Jahrhundert, im Februar 1960, reichte der Lüdenscheider Werkzeugmacher Rolf Hasenclever eine Patentschrift ein, die einen gewaltigen Entwicklungsschub für den Werkzeugbau bedeutete. Das Patent beschreibt detailliert die Idee, Formen und Werkzeuge der Kunststoff- und Metallverarbeitung nach einem Baukastensystem mit austauschbaren, industriell in Serien gefertigten Einzelteilen zusammen zu bauen.

Während damals jedes Werkzeug ein Unikat war, befasste sich der Firmengründer mit den wichtigsten Funktionsteilen der Spritzgießwerkzeuge. Er entwickelte und vertrieb unter dem Namen Hasco standardisierte Bauelemente, die mit geringen Toleranzen in großen Stückzahlen hergestellt werden konnten. Einfache Austauschbarkeit von Verschleißteilen und Reduzierung der Durchlaufzeiten sollten so erreicht werden.

Der Formenbauer sollte damit mehr Kapazitäten bekommen, um sich auf die eigentliche Wertschöpfung zu konzentrieren: Die Realisierung von Ideen für Kunststoffprodukte. Das anfangs vor allem aus Platten, Auswerfern und Führungselementen bestehende Sortiment wurde kontinuierlich erweitert und bietet heute Qualitätsstähle, Entformungs- und Temperierelemente sowie die Heißkanaltechnik.

Und noch immer wird das Produktspektrum laut Unternehmen erweitert. Frühzeitig sei auch die Bedeutung der rechnergestützten Konstruktion erkannt. Seit Jahrzehnten unterstützt das Normalienmodul die Konstruktion auf allen gängigen CAD-Systemen.
Mit rund 35 Niederlassungen bietet Hasco heute globale Präsenz und Kundennähe in vielen Nationen.

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