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Albis investiert 10 Millionen Euro in China

In den Aufbau eines Compoundierwerks im chinesischen Changshu, etwa 90 Kilometer westlich von Shanghai, investiert Albis Plastic nach eigenen Angaben 10 Millionen Euro. Auf 5000 Quadratmetern soll eine Produktionsanlage zur Herstellung von Werkstoffen der Marken Altech und Alcom entstehen, die Inbetriebnahme ist bis Mitte 2013 geplant. Die zu errichtende Anlage sei auf 10.000 Jahrestonnen Kapazität ausgelegt. Zum einen will man mit diesem Vorhaben europäischen Kunden folgen, zum anderen lokale chinesische OEMs sowie Tier-1- und Tier-2-Lieferanten gewinnen. Das Angebot richtet sich besondere an die kunststoffverarbeitende Automobil-, Elektro- sowie Weiße-Ware- und Konsumgüterindustrie.

Die Erweiterung der Produktionskapazitäten für die eigenen Compounds in China sei ein weiterer Wachstumsschritt und soll zusammen mit den Werken in Europa ein wichtiger Baustein zur globalen Versorgung der Kunden sein. CEO Dr. Jörg Schottek: "Wir erwarten in den nächsten Jahren für China einen Anstieg des Bedarfs an technischen Kunststoffen um jährlich etwa 14 Prozent. Gleichzeitig fordern bestehende und potenzielle Kunden zunehmend die Versorgung mit hochwertigen Produkten aus lokaler Produktion. Diesen Marktanforderungen werden wir mit dem Standort Changshu gerecht und legen unsere Kompetenzvorsprünge gegenüber den lokalen Anbietern mit in die Waagschale. Bis zu 90 Prozent der Wertschöpfung inklusive des Rohstoffbezugs vollziehen sich dabei vor Ort."

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