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Alfred Steinl verstorben

Alfred Steinl, Gründer des Gummi-Spritzgießmaschinen-Herstellers LWB-Steinl und der STG Stanztechnik

Am 24. August 2013 verstarb Alfred Steinl, Gründer des Gummi-Spritzgießmaschinen-Herstellers LWB-Steinl und der STG Stanztechnik in Altdorf bei Landshut, mit 83 Jahren.

Mit Alfred Steinl verliert der deutsche Kautschuk-Maschinenbau einen seiner Pioniere und gleichzeitig einen Unternehmergeist der Aufbaugeneration. Nach einer begonnenen Werkzeugmacher-Lehre in der sudetendeutschen Ortschaft Schönwerth bei Graslitz und der erzwungenen Aussiedlung nach Deutschland startete er nochmals mit einer Werkzeugmacher-Lehre bei Krauss Maffei, um anschließend Maschinenbau in München zu studieren. Nebenbei arbeitete er als Konstrukteur bei der Münchner Metzeler AG, wo es zum ersten Kontakt zur Gummi-Verarbeitungstechnik kam, die sein späteres Leben bestimmen sollte.

1962 wagte sich Alfred Steinl im Alter von 32 Jahren in die Selbständigkeit als Werkzeugmacher für die Metallverarbeitung und später baut er auch Maschinen und Anlagen für die Bahn-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die Metzeler Reifenfertigung. Schließlich begann der Landshuter Werkzeugbau Steinl (LWB Steinl) ab 1971 mit der Entwicklung und Herstellung eines eigenen Maschinenprogramms zur Gummi-Verarbeitung. Nach mehreren Expansionsschritten siedelte Alfred Steinl das Unternehmen ab 1977 am heutigen Unternehmensstandort in Altdorf bei Landshut neu an und erweiterte es in Folge. Heute bauen dort 230 Mitarbeiter auf einer Fertigungsfläche von über 10.000 m² jährlich rund 500 Elastomer-Spritzgießmaschinen.

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Die Geschäfte werden von seinem Sohn, Peter Steinl, weitergeführt, der die Leitung der Unternehmensgruppe bereits vor einigen Jahren übernommen hat.

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