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Applikationszentrum Mikrokunststofftechnologien eröffnet

Am 3. April 2014 wurde am Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KuZ) das neue Applikationszentrum für Mikrokunststofftechnologien - Mika eröffnet. Entstanden ist damit eine nach Institutsangaben einmalige Einrichtung für Mikrokunststoffverarbeitung, die vieljährige Erfahrungen in der Produkt- und Technologieentwicklung mit moderner, umfangreicher Ausstattung auf hohem Niveau vereinigt. KuZ-Geschäftsführer Dr. Peter Bloß: "Mit dem Mika haben wir unsere Kompetenzen in der Mikrokunststofftechnik gebündelt, um noch effektiver für die Kunden und Partner aus der Industrie und dem Forschungsbereich arbeiten zu können", betonte er. Potenziale werden vor allem in Elektronik, Mikroelektronik, Sensorik, Optik und Medizintechnik gesehen.

Referenten zur Mika-Eröffnung (v.l): Stephan Krause (LPKF), Dr Gábor Jüttner und Steffen Jacob (Kunststoff-Zentrum), Wolfgang Müller (Jenoptik Polymer Systems), Dr. Andreas Fuchs (Stryker Leibinger)

Bei Techologievorführungen im neuen Technikum konnten die Gäste erleben, wie hochwertige Mikroteile auf verschiedenen Maschinen gefertigt werden. An anderer Stelle wurde im kleinen Kreis besprochen, wie neue Technologien im Unternehmen eingeführt werden können. Es wurden Ansätze für neue Forschungsprojekte diskutiert, die in der Folgezeit weiter entwickelt werden sollen.

Das Mika im KuZ in Leipzig beschäftigt sich mit der Herstellung präziser mikrotechnischer Formteile mit Formteilgewichten zwischen 1 Milligramm und 10 Gramm. Zur Ausstattung zählen sieben Mikrospritzgießmaschinen in Ein- und Zweikomponenten-Ausführung sowie eine Vertikalmaschine. Zentrale Komponente ist ein Reinraum der Klasse ISO 7 für anspruchsvolle Aufgaben, beispielsweise für Medizintechnik, Sensorik oder Optik. Eine Ultraschall- sowie eine Heißprägeanlage für strukturierte Mikrokunststoffteile, variable Verpackungs- und Montageautomatisierungen sowie Prüf- und Messplätze für Mikroformteile komplettieren die Ausstattung.

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