Isolierungen und Architektur

Schaumstoff macht die WM angenehm

Warm ist es in Brasilien, dem aktuellen Zentrum des Weltfußballs. Dementsprechend hoch ist der Aufwand, der Kälte- und Klimatechnik in den Gebäuden. Bei der Isolierung kältetechnischer Anlagenteile wurde laut Hersteller Armacell in acht von zwölf Stadien mit elastomeren Dämmstoffen gearbeitet.

(Quelle: FIFA)

Im tropischen Klima des Amazonas werden in der WM-Arena in Manaus vier Gruppenspiele, darunter das Topspiel England gegen Italien, ausgetragen.

Kapazität: 42.374 Zuschauer

Eröffnung: 9. März 2014

Besonderheiten: 400 unterirdische Parkplätze; über einen speziellen Buskorridor sowie eine Einschienenbahn erreichbar

Armacell Produkte: 1.080 m Armaflex Schläuche und 6.408 m² Platten

Verarbeiter: JAM Engenharia

Der hochflexible Dämmstoff schützt Kühlwasserleitungen und Luftkanäle klimatechnischer Anlagen in den diversen Service- und Verwaltungseinrichtungen vor dem Entstehen von Tauwasser und Energieverlusten. Während sechs Arenen durch umfangreiche Umbauten WM-tauglich gemacht wurden, entstanden sechs weitere Stadien komplett neu. Zu den mit Armacell Produkten ausgerüsteten Sportstätten zählen unter anderem das mit einer Kapazität von über 70.000 Zuschauern zweitgrößte WM-Stadion, das Estádio Nacional in Brasília, das großartige Estádio Mineirão in Belo Horizonte und die Arena da Amazônia in Manaus, das zugleich umstrittenste und architektonisch eigenwilligste Stadion dieser WM. In acht WM-Stadien und der zeitgleich neu gebauten Arena Grêmio in Porto Alegre wurden insgesamt 50.000 Meter Dämmschläuche und 15.000 Quadratmeter Dämmplatten eingesetzt.

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