Aus- und Weiterbildung in der Industrie

Studienstart "Produktionsmanager (FH) für Kunststofftechnik"

Eine gute Ausstattung, auch im Bereich Messen und Prüfen, gehört zur den Ausbildungsgrundlagen.

Am vergangenen Wochenende startete der achte Jahrgang des berufsbegleitenden Studiums zum "Produktionsmanager (FH) für Kunststofftechnik" seine erste Präsenzveranstaltung in Schmalkalden. Den ersten Teil der dreitägigen Blockveranstaltung leitete Dr. Uwe Weinzierl, Leiter Technologie der Microfluid Chipshop, Jena. Nachdem die ersten beiden Tage der Lehrveranstaltung mit Theorie über die chemischen Grundlagen der Kunststoffe gefüllt waren, hatten die Studierenden am letzten Tag die Möglichkeit, das erlernte Wissen im Werkstofftechnikum praktisch anzuwenden.

Im weiteren Verlauf des einjährigen Studiums beschäftigen sich die 16 Teilnehmer außer mit physikalischen und chemischen Grundlagen auch mit Kunststoffverarbeitung, Umweltmanagement und Recyclingtechniken, Produktentwicklung und Konstruktion, Fertigungstechnologien und Simulation, Werkzeugkonstruktion und Logistikmanagement sowie mit betriebswirtschaftlichen Themen wie Qualitätsmanagement, Innovationsmanagement, Projektmanagement und Schlüsselqualifikationen.

Die Weiterbildung qualifiziert die Studierenden für die aktuellen technischen und wirtschaftlichen Anforderungen in der Kunststoffverarbeitung und mit dem Hochschulzertifikat der Fachhochschule Schmalkalden erhalten die Absolventen einen staatlich anerkannten Abschluss, mit welchem sich gute Karrierechancen bieten. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie sind aufgrund des Fehlens von Fachkräften oft nicht in der Lage, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen und ständig auf der Suche nach gut ausgebildetem Personal.

Anzeige

Das auf zwei Semester ausgelegte Studienprogramm ist mit Selbststudien- und Präsenzphasen so konzipiert, dass sich Berufstätigkeit und Studium vereinbaren lassen. Die Prüfungen sind direkt in den Studienablauf integriert und finden während der mehrtägigen Präsenzphasen statt. Kleine Jahrgangsgruppen und eine individuelle Betreuung jedes Studierenden in fachlichen und organisatorischen Angelegenheiten sollen für gute Studienbedingungen sorgen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Droege empfiehlt …

… einen Blick auf Youtube

Not heiligt die Mittel – weiß der Volksmund zu berichten. Und so stoßen wir in unserer – nicht in technischen Belangen – oft eher etwas traditionsbehafteteren Branche auf den einen oder anderen interessanten Film zur Kunststofftechnik.

mehr...
Anzeige