Auszubildende fördern

Fit für den Auslandseinsatz

Internationalisierung ist auch für den Mittelstand bis herunter zu kleineren Unternehmen ein Thema. Das Unternehmen Baumüller setzt bereits in einer frühen Ausbildungsphase an, um künftige Mitarbeiter auch für internationale Einsätze zu interessieren und zu mobilisieren.

Strahlend nahmen zehn Auszubildende aus der Beruflichen Schule 1 in Nürnberg ihre Europässe entgegen. Darunter vier Azubis vom Baumüller Reparaturwerk. (Bild: Alexandra Stolle)

Als international agierendes Unternehmen unterstützt Baumüller seine Auszubildenden beim Europass Mobilität und ermöglicht ihnen Auslandsprojekte. Aufgrund ihrer außerordentlichen betrieblichen und schulischen Leistungen konnten insgesamt vier Azubis vom Baumüller Reparaturwerk am Erasmus+-Projekt der Europäischen Union teilnehmen. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der kroatischen Firma Koncar und gingen in die in Zagreb ansässige Berufsschule.

Bei der Europass-Verleihung im Berufsbildungszentrum in Nürnberg berichteten die vier jungen Männer von ihren Erlebnissen in Zagreb. Dabei wurde deutlich, dass es sich nicht um Urlaub handelte, sondern dass die Azubis während ihres Betriebspraktikums Hand in Hand mit den einheimischen Mitarbeitern zusammen arbeiteten. „Wir haben sehr viel gelernt und konnten neue Erfahrungen sammeln“, so das Fazit der Teilnehmer.

Für ihr Engagement im Ausland haben sie den Europass Mobilität erhalten. Dieses Dokument weist ihren Lernaufenthalt in Zagreb nach. Voraussetzung für das Projekt waren Sprachkenntnisse, eine genaue Abstimmung der Lehrinhalte und Zielsetzungen des Aufenthalts.

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Auslandserfahrung spielt bei Baumüller eine große Rolle, das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit mehr als 40 Niederlassungen weltweit vertreten. Da Auslandseinsätze nach der Ausbildung zum Tagesgeschäft gehören, ist der Europass Mobilität eine gute Vorbereitung für die berufliche Zukunft: „Unsere Auszubildenden sollen im Auslandspraktikum lernen, sich in einer fremden Arbeitskultur zu beweisen und in der Lage zu sein, sich gut auf neue Lebenssituationen und veränderte Arbeitsbedingungen einzustellen. Als international agierendes Unternehmen sind uns diese Fähigkeiten wichtig. Deshalb unterstützen wir das Erasmus+-Projekt der Europäischen Union“, erklärt Geschäftsführer Andreas Baumüller. 

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