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Automotive-Zulieferer Autoplast Kunststoff GmbH insolvent

Die Autoplast Kunststoff GmbH hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit am 3.4.2013 beim Amtsgericht Neuwied einen Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzgericht hat die vorläufige Verwaltung angeordnet und Rechtsanwalt Jens Lieser aus Koblenz zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das Unternehmen mit Sitz im Industriepark Nord von Buchholz-Mendt fertigt Spritzguss-Bauteile und komplette Systemkomponenten für die Automobilindustrie und andere Branchen. Darunter sind Kühler- und Lüftungsgitter, Blenden, Zierleisten und Armaturenmodule. Laut Insolvenzverwalter werden aktuell rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, davon 20 Leiharbeiter. Löhne und Gehälter der Beschäftigten wurden bis Mitte März bezahlt, sodass diese durch das Insolvenzgeld bis Mitte Juni gesichert sei. Gemäß Insolvenzverwalter sollen Geschäftsbetrieb und Produktion uneingeschränkt weiter laufen. Viele Kunden und Lieferanten hätten bereits signalisiert, dass sie die Zusammenarbeit fortsetzen wollen.

In den kommenden Wochen soll Gespräche geführt werden, um das Unternehmen an einen Investor zu verkaufen. Erste Interessenten hätten sich bereits bei dem vorläufigen Verwalter gemeldet.

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