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BASF erhöht globale Kapazitäten für Butandiol und PolyTHF

Die BASF wird ihre globalen Kapazitäten für die Produktion des chemischen Zwischenprodukts 1,4-Butandiol (BDO) und des BDO-Folgeprodukts PolyTHF® (chemisch: Polytetramethylenetherglykol, PTMEG) innerhalb der nächsten zwei Jahre erhöhen. Die BDO-Kapazität der BASF steigt von 535.000 auf 650.000 Jahrestonnen, ihre PolyTHF-Kapazität von 250.000 auf 350.000 Jahrestonnen. Für PolyTHF hatte BASF bereits im August 2012 eine Kapazitätserhöhung von 185.000 auf 250.000 Jahrestonnen veröffentlicht.

Das Unternehmen erweitert kontinuierlich seine Produktionskapazitäten mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Infrastruktur. Dazu zählen insbesondere Investitionen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zur Kapazitätserhöhung in der BDO-Produktion am BASF-Standort Geismar/Louisiana und in der PolyTHF-Produktion am Standort Caojing/China.

Teil der angekündigten Kapazitätserhöhung werden je eine Anlage für BDO und PolyTHF in Korla/China sein. Wie vor kurzem bekannt gegeben wurde, werden diese Anlagen von zwei Joint Ventures gebaut, die BASF mit Xinjiang Markor Chemical Industry Co. Ltd. gegründet hat. Die Produktionskapazitäten der Anlagen, die beide 2015 in Betrieb gehen sollen, werden bei 100.000 Jahrestonnen BDO und 50.000 Jahrestonnen PolyTHF liegen. Die Unternehmen wollen mit den hochwertigen Produkten ihre Kunden im chinesischen Markt beliefern.

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BASF stärkt Position als global führender Anbieter von Butandiol und dessen Folgeprodukten

"Mit dem Ausbau unserer globalen BDO- und PolyTHF-Kapazität folgen wir dem stetigen Marktwachstum und der weiterhin wachsenden Nachfrage unserer Kunden. Insbesondere in Nord- und Südamerika ist die Nachfrage nach BDO und PolyTHF gestiegen, die wir durch unsere Maßnahmen weiterhin zuverlässig aus unseren Anlagen vor Ort in Geismar bedienen können", sagt Sanjeev Gandhi, Leiter des Unternehmensbereichs Intermediates der BASF, und ergänzt: "Im asiatischen Raum wachsen die Märkte für PolyTHF und damit auch unsere Kunden weiterhin. Wir begleiten mit unseren Maßnahmen das Wachstum unserer Partner und stehen ihnen auch zukünftig als zuverlässiger Produzent und Lieferant vor Ort zur Seite."

BDO und seine Folgeprodukte dienen zur Herstellung von Kunststoffen, Lösemitteln, Elektronik-Chemikalien und elastischen Fasern. Die Ausgangsstoffe für die Herstellung von herkömmlichem BDO sind Erdgas, Butan, Butadien und Propylen.

BASF produziert BDO seit 70 Jahren auf Basis des Reppe-Verfahrens am Verbundstandort Ludwigshafen. Der nach seinem Erfinder, dem BASF-Chemiker Walter Reppe, benannte acetylenbasierte Produktionsprozess weist im Vergleich zu anderen Verfahren die höchste Effizienz auf. Weitere Produktionsstandorte von BDO und BDO-Folgeprodukten sind Geismar/Louisiana, Chiba/Japan, Kuantan/Malaysia und Caojing/China.

Vor 30 Jahren produzierte BASF erstmals PolyTHF am Verbundstandort Ludwigshafen. Mit vier PolyTHF-Produktionsanlagen ist die BASF heute der weltweit bedeutendste und der einzige global aufgestellte PolyTHF-Anbieter.

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